Wirtschaftskammer spielt wichtige Rolle im Infopoint 2000-System

Aktuelle Informationen über Lebensmittelversorgung, große Industriebetriebe sowie über die Situation bei "Notdiensten"

PWK - In der "heißen Phase" rund um den bevorstehenden Jahreswechsel wird ein österreichweites Informationsnetz für eine umfassende Information der gesamten Bevölkerung über den Ablauf der Jahr 2000-Umstellung sorgen. In diesem vom Bundeskanzleramt koordinierten "Infopoint 2000"-System spielen die Wirtschafskammern und ihre WIFIs eine wichtige Rolle. ****

Im Rahmen dieses Informations- und Kommunikationsverbundes richtet die Wirtschaftskammer Österreich vom Mittag des 31. Dezember 1999 bis zum Abend des 3. Jänner 2000 eine eigene Infozentrale ein. Dort werden alle Informationen zu den Bereichen Lebensmittelversorgung, große Industriebetriebe sowie über die Situation bei Servicedienstleistern, die in dieser Zeit Hilfs- und Notdienste anbieten, gesammelt und über eine "Hotline" weitergegeben.

Technisch wird dieses Kommunikationszentrum über "priorisierte" und stromunabhängige Telefonleitungen mit allen Teilnehmern des "Infopoint 2000"-Programms verbunden sein und damit auch über alle Infos der anderen Außenstellen - wie z.B. die Verbundgesellschaft für den Bereich Energie oder die Nationalbank für den Bankensektor -verfügen. Basierend auf dieser umfassend vernetzten Struktur können alle interessierten Unternehmen über die "Jahr 2000-Hotline" der WKÖ (Tel. 0800-221 222) ganz rasch vollständige Informationen über die österreichische und weltweite Lage bei der Bewältigung der "Y2K"-Umstellung erhalten.

"Die bereits erprobte Hotline der Wirtschaftskammer wird in diesen Tagen vorwiegend im Interesse der Unternehmer betrieben. Unsere Informationen über die aktuelle Situation können aber auch von anderen Interessenten, auch Privatpersonen, in Anspruch genommen werden", erklärt dazu der "Y2K"-Experte der Wirtschaftskammer, Christian Dosek. Für Wien, so Dosek weiter, liege bereits eine komplette Übersicht über all jene Gewerbe- und Industriebetriebe vor, die an dem "Millenniums-Wochenende" erreichbar sind und Pannendienste betreiben.

Spezialisten des WIFI setzen sich, wie berichtet, ebenso wie andere Experten der Wirtschaftskammer Österreich bereits seit längerem intensiv mit der Jahr 2000-Problematik auseinander. Dosek verweist in diesem Zusammenhang auf eine von der Bundessektion Industrie am 15.12. veranstaltete Tagung über Rechtsfolgen im Zusammenhang mit der Y2K-Problematik. Bei dieser Veranstaltung unter dem Motto "Haftungs- und Gewährleistungsfragen zum Jahr 2000-Problem" gehe es darum, so viel seriöse Infomation wie möglich an die Firmen heranzutragen, um Fehlinvestitionen oder andere nachteilige Folgen zu vermeiden. Dabei werden vor allem Y2K-Aspekte im Zusammenhang mit integrierten Systemen (Gebäudetechnik), sogenannte "embedded systems", sowie die Frage diskutiert, inwieweit andere Länder die weltumgreifende Problematik in Angriff genommen haben. Das vollständige Rechtsgutachten zur Y2K-Frage liegt auch als Broschüre vor und kann im Mitgliederservice der WKÖ unter Tel. 501 05 DW 5050 angefordert werden. Eine Zusammenfassung der Studie kann kostenlos im Internet (www.wk.or.at/bsi) eingesehen werden.

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