Tag der Menschenrechte: Integrationsfonds bei Sesselaktion

Fondschef Seitner fordert neuerlich Antidiskrimierungsgesetz und passives Wahlrecht

Wien, (OTS) Der Geschäftsführer des Wiener Integrationsfonds Hannes Seitner bezeichnete Freitag die von Markus Tripolt anlässlich des Tages der Menschenrechte am 10. Dezember initiierte Sitzinstallation vor dem Parlament als wichtiges, sichtbares Bekenntnis zu einer vielfältigen Gesellschaft, in der alle gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben und seinen sozialen Errungenschaften teilhaben können. Die Aktion, so Seitner, sei
aber auch ein Signal gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, die in Europa und leider auch in Österreich zunehmend Platz greifen. Der Wiener Integrationsfonds sieht es als Verpflichtung an, sich
an solchen vorbildhaften Aktionen und Initiativen zu beteiligen
und sie zu unterstützen. Der WIF lade daher unter dem Motto "Hier ist für alle Platz" jederman/frau ein, sich auf dem "Wir alle sind Wien" Sessel einzutragen, betonte der Fondschef.

Seitner formulierte in diesem Zusammenhang aber auch
neuerlich die wichtigsten integrationspolitischen Ziele im Sinne
der gleichberechtigten Teilhabe von ZuwanderInnen am gesamten gesellschaftlichen Leben. Insbesondere nannte der Fondschef den Zugang zu derzeit nicht offenen Bereichen, wie etwa dem
Gemeindebau, die politische Beteiligung sowie die Koppelung der Aufenthaltsverfestigung an den freien Zugang zum Arbeitsmarkt.
Als wichtigste Maßnahmen für die nächste Zukunft forderte Seitner die auch von der Integrationskonferenz beantragte Schaffung eines Antidiskriminierungsgesetzes und die Einführung des passiven Wahlrechts auf Betriebsratsebene sowie für die Interessensvertretungen. Aus diesem Grund unterstütze er, Seitner, auch die Unterschriftenaktion "Integration jetzt", in deren Rahmen die genannten Maßnahmen ebenfalls als wesentliche Forderungen enthalten sind, schloss der WIF – Geschäftsführer. (Schluss) gph

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