Nowohradsky warnt vor Einsparungen bei der Grenzsicherung

Assistenzeinsatz des Bundesheeres ist großer Erfolg

Niederösterreich, 10.12.1999 (NÖI) "Durch den von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll durchgesetzen Bundesheereinsatz an den NÖ Außengrenzen sind die Grenzregionen bereits deutlich sicherer geworden. So konnten bereits zahlreiche Illegale durch Grenzsoldaten aufgegriffen werden. Ich warne daher vor
Einsparungen bei der Grenzsicherheit im Zuge des unüberlegten
neuen Sparpaketes von Finanzminister Edlinger. Die Sicherheit ist das höchste Gut unserer Bevölkerung, das durch nichts gefährdet werden darf", appellierte LAbg. Herbert Nowohradsky.****

Das 1 1/2 Jahre andauernde Zaudern seitens des Innenministers
war schuld daran, daß an Niederösterreichs EU-Außengrenzen ein gefährliches Sicherheitsvakuum geherrscht hat. Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll konnte den "Zauderer Schlögl" aber von seiner Pflicht, für mehr Sicherheit zu sorgen, überzeugen. "Wir brauchen jetzt keine weitere Verunsicherung unserer Bevölkerung und keine Fortsetzung des Sicherheitsvakuums", so Nowohradsky.

"Die Zusammenarbeit zwischen Soldaten und Grenzgendarmerie funktioniert hervorragend. Beide ergänzen sich in ihrer Arbeit optimal und die Entlastung der Gendarmen, die heillos überfordert waren, ist ebenfalls ein Erfolg der neuen Art der Grenzsicherung
in Niederösterreich. Wir werden alles daran setzen, daß es so bleibt, bzw. daß wir noch mehr Verbesserungen herbeiführen können. Sozialistische Einsparungswünsche bei der Sicherheit haben hier keinen Platz", so Nowohradsky.

Erleichterungen gibt es jetzt auch beim Einsatz technischer Geräte: Fällt beispielsweise eine Wärmebildkamera oder ein Nachtsichtgerät aus, helfen einander Gendarmerie und Bundesheer aus. "Wäre es nach dem Innenminister gegangen, gebe es an Niederösterreichs Außengrenzen noch immer ein Sicherheitsvakuum", betonte LAbg. Herbert Nowohradsky.
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