ÖVP-Ehrenringe für Prokop und Blochberger

Pröll: Anwältin der Familien und Vater des Nationalparks

St.Pölten (NLK) - Vor 30 Jahren sind sie in den NÖ Landtag eingezogen. Aus diesem Anlaß erhielten heute Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop und Landesrat Franz Blochberger in St.Pölten Ehrenringe des ÖVP-Klubs. Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll betonte dabei, diese Doppelfeier der besonderen Art sei Hinweis auf die Stabilität im Klub und Ausdruck dafür, daß sich der Vertrauensvorschuß gelohnt habe, die den beiden jüngsten je in den ÖVP-Klub eingetretenen Mitgliedern damals entgegengebracht wurde.

Prokop, am 20. November 1969 angelobt, sei, so Pröll weiter, hauptverantwortlich dafür, daß Niederösterreich heute das Familienland Nummer eins sei und darüber hinaus in sozialen Fragen stets das warme Herz von Regierung und Landtag. Auch das konstruktive Kulturklima voll Toleranz, Großzügigkeit und Liberalität sowie der Umstand, daß heute jede Gemeinde im Land über exzellente Sportstätten verfüge, trage die Handschrift der einstigen Spitzensportlerin.

Blochberger wiederum, am 4. Dezember 1969 angelobt, habe im Bereich der einem tiefgreifenden Wandel unterzogenen Landwirtschaft die existenzielle Absicherung der bäuerlichen Betriebe auf eine breite Basis gestellt, die Schiene der Alternativenergienutzung eröffnet und die Herausforderung Europäische Union bewältigt. Ausbildungsgrad und Schlagkraft der Einsatzkräfte im Katastrophenschutz seien ebenso Blochberger zu danken wie der Nationalpark Donauauen, den es heute ohne seine Motivations- und Überzeugungsarbeit vermutlich immer noch nicht gebe, so der Landeshauptmann.

Blochberger bezeichnete den Beginn seiner Tätigkeit im Landtag als gewaltige Herausforderung für einen jungen Bauernburschen, dem Klub dankte er insbesondere für die Unterstützung in Zeiten, als er einer undemokratischen politischen Auseinandersetzung und Medienkampagne ausgesetzt gewesen sei. Herausforderung und Faszination zugleich bedeute ihm das Umsetzen politischer Ziele, auch wenn diese gerade nicht populär seien, wie etwa bei der Nationalpark-Diskussion.

Prokop bezog sich in ihren Dankesworten auf ihre Kindheit in einer Familie, die sich unter der NS-Diktatur nie den Mund verbieten ließ und unter russischer Besatzung Repressalien ausgesetzt war, sowie auf die Niederwerfung des Prager Frühlings. Ereignisse wie diese hätten sie in ihrem sozialen und politischen Engagement geprägt. Als schönste Seite der Politik bezeichnete sie die Möglichkeit, Menschen rasch und effizient helfen zu können.

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