ÖH entschieden gegen Studiengebühren

Wien (OTS)- Martin Faißt, Vorsitzender der Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH), bezeichnet den Vorstoß von Ministerialrat Höllinger als unnötig.

Wie notwendig Studiengebühren sind, belegt die Studie "Der gebührenfreie Hochschulzugang und seine Alternativen" von Univ. Prof. Dr. Richard Sturm und Univ. Ass. Dr. Gerhard Wohlfahrt, beide Uni Graz.
Die Studie belegt deutlich, daß Gebührenlösungen für eine umfassende Optimierung der postsekundären Bildung in der modernen Informationsgesellschaft weder hinreichende noch notwendige Bedingungen sind. Diese Studie ist übrigens auch auf der homepage des Wissenschaftsministeriums verfügbar.

Mit Knebelungsmaßnahmen kürzere Studienzeiten in unserm Land zu fordern ist ebenfalls nicht zielführend. "Wir Studierende wollen die organisatorischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen, um unser Studium in der vorgesehenen Zeit beenden zu können" so Faißt. Die Verantwortlichen im Ministerium sollten sich einmal Gedanken über die wirklichen Probleme der Studierenden machen. 40% aller Studierenden geben an, organisatorische Probleme im Studium zu haben, einen Betreuungs- und Ausstattungsengpass melden 46% der Befragten.

Weit größere Probleme bereiten das Dienstrecht und die überfrachteten Studienpläne. "Wenn wir wirklich positive Veränderungen an den Universitäten herbeiführen wollen, so sollten wir uns den wichtigen Problemen widmen," so Faißt.

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