Cable-Liner oder Schnellstraßenbahn

VP- PFEIFFER fordert Bürgerbeteiligungsprozess für öffentlichen Verkehr in Donaustadt-Ost im Zuge der U 2-Verlängerung

Wien (ÖVP-Klub): Wenn Ende 2008 die Züge der U 2 bis Aspern fahren, muss es auch ein leistungsfähiges Sekundärnetz geben, das von der zukünftigen Endstelle in der Aspernstraße aus den Ostteil des größten Wiener Bezirks erschließt. Derzeit sind verschiedene Verkehrsmittel in Diskussion. Planungsausschuss-Vorsitzender PFEIFFER: "Ich bin dafür, alle diese Varianten wirklich sorgfältig zu prüfen und ihre Vor- und Nachteile gemeinsam mit den Bürgern gegeneinander abzuwägen."*****

Einen moderierten Bürgerbeteiligungsprozess fordert der Planungssprecher der VP-Wien: "Die Organisation des öffentlichen Verkehrs in Donaustadt-Ost ist mindestens genauso wichtig wie der Bau der B 3. Noch ist es möglich, die betroffenen Bürger in den Entscheidungsprozess mit einzubeziehen." Bürgerbeteiligung koste zwar mehr Zeit, sei aber im Interesse einer Lösung, die möglichst viele zufrieden stellt, auf jeden Fall zu befürworten. "Die Akzeptanz des Verkehrsmittels bei der Bevölkerung ist ja Voraussetzung für eine Verschiebung des modal split zugunsten des öffentlichen Verkehrs."

Meinungen prallen im Bezirk aufeinander

In der Donaustadt ist die Diskussion um die weitere Erschließung des Bezirks im Anschluß an die U 2 voll entbrannt. Jeder will etwas anderes. So fordern etwa eine Bürgerinitiative und das LIF einen Schnellbus, die Bezirks-SP forciert ein Schnellstraßenbahnkonzept, das vom Verkehrsclub Österreich (VCÖ) und dem Verein Fahrgast vorgestellt worden ist, die Bezirks-VP will dieses auf seine Realisierbarkeit geprüft wissen. Die Grünen wiederum wollen eine Verlängerung der Straßenbahnlinie 25. Seit einiger Zeit bereichert ein Cable-Liner als weitere Variante die Diskussion zusätzlich. PFEIFFER: "Alle diese Systeme haben ihre spezifischen Vor- und Nachteile. Welches Verkehrsmittel für die lokalen Gegebenheiten nach der Verlängerung der U 2 in die Donaustadt am besten geeignet ist, soll wirklich sorgfältig untersucht werden."

Als Kriterien für eine Beurteilung nannte der Donaustädter Betreuungsmandatar etwa Streckenführungsmöglichkeiten, Erreichbarkeit der Stationen, Fahrzeit und Transportkapazität. "Aber natürlich sind auch Sicherheitsaspekte, Lärmerregung, Realisierungshorizont oder Schwerpunkte in der Bevölkerungs- und Siedlungsentwicklung wichtige Faktoren. Nicht zu vergessen natürlich die Errichtungs-, Betriebs-und Wartungskosten."

Bürgerbeteiligung selbstverständlich

Die Beteiligung der betroffenen Bürger ist für Pfeiffer selbstverständlich. "Sie kennen die lokalen Gegebenheiten am besten und sie sind es auch, die das Verkehrsmittel, das schließlich realisiert wird, akzeptieren und benützen sollen."

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