Schülerversicherung auch für behinderte Kinder

Prokop: Land unterstützt Familien besonders

St.Pölten (NLK) - "Die Schüler-Unfallversicherung, die im Schuljahr 1996/97 eingeführt wurde, gilt auch uneingeschränkt für behinderte Kinder", betonte Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop heute. Das hätten das Land Niederösterreich und die Niederösterreichische Versicherung bereits 1997 beschlossen. Für alle im Familienpaß eingetragenen Kinder wurde vom Land bei der HDI Hannover International eine Unfallversicherung abgeschlossen. "Behinderte Kinder werden auch bei der Berechnung des gewichteten Pro-Kopf-Einkommens mitberücksichtigt: Der Faktor des Kindes wird um den Wert 0,3 erhöht. Eine Förderung kann also leichter gewährt werden bzw. die Förderung wird höher", erläuterte Prokop. Das Land unterstütze Familien mit behinderten Kindern besonders: In der Kinderbetreuung seien von der sogenannten "Kinderbetreuungsmilliarde 1997/98 (98 Millionen Schilling für Niederösterreich) 20 Millionen Schilling für die Förderung von Integrationsplätzen in Kindergärten aufgewendet worden. Eltern von behinderten Kindern würden auch einen Zuschuß zu den Kindergartentransportkosten erhalten, auch wenn sie keine Fahrtengemeinschaft eingehen. Prokop: "Der weitaus größte Anteil der Unterstützung kommt aus der Sozialhilfe. 1999 wendeten wir 1,2 Milliarden Schilling für Behinderte auf. Damit finanzierten wir beispielsweise die mobile Frühförderung, geschützte Werkstätten und andere Therapieeinrichtungen."

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