Donau-Hochwässer sorgen für Konsequenzen

251,5 Millionen Schilling in 15 Jahren für Absiedlung

St.Pölten (NLK) - 251,522.200 Schilling legen der Bund, das Land Niederösterreich und die Aussiedler in den Marktgemeinden Ardagger, Strengberg und Wallsee-Sindelburg in den nächsten 14 oder 15 Jahren für die Flucht vor den Hochwässern der Donau aus. Der Bund bezahlt für diese freiwillige, langfristige Aussiedlungsaktion im Abflußbereich der Hochwässer, bei denen neben dem geschätzten Wert der einzulösenden Objekte auch die Abbruchkosten und die Deponie anfallen, 125,761.100 Schilling, das sind 50 Prozent. Das Land Niederösterreich kommt für 75,456.660 Schilling auf, das sind 30 Prozent der Kosten für den Kauf, den Abbruch der Objekte und die Deponiekosten, die Aussiedler selbst zahlen 50,304.439 Schilling oder 20 Prozent.

Das Land Niederösterreich muß also pro Jahr ungefähr fünf Millionen Schilling aus Landwirtschaftsförderungsmitteln bezahlen, um das von Hochwässern heimgesuchte Siedlungsgebiet der betroffenen Gemeinden zu "entschärfen". Da die Hochwässer immer wieder Häuser, Scheunen und andere Objekte schwer beschädigen, haben sich die betroffenen Eigentümer entschlossen, auszusiedeln. Die Objekte werden zur Gänze abgetragen und die Grundstücke wieder kultiviert, sodaß in Zukunft keine Schäden mehr durch Hochwasser entstehen. Allerdings:
Auf Grundstücken im Hochwasserbereich darf künftig nicht mehr gebaut werden.

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