Presseinformation: EnBW Austria auf Expansionskurs

Wien (OTS) - Freier Strom für Oberösterreich=

EnBW Austria schafft den Durchbruch am freien
Strommarkt: Mit Beginn 2000 beliefert die Österreich-Tochter der Energie Baden-Württemberg Kunden in Österreich mit europäischem Strom, darunter auch in Oberösterreich. Trotz Strom-preissenkung sind oberösterreichische Klein- und Mittelbetriebe Stiefkinder der Stromliberalisierung. Strommonopolisten binden Unternehmen mit langfristigen Verträgen ohne Ausstiegsmöglichkeiten.

EnBW Austria wird ab 1.1.2000 Strom an Industriekunden der ersten Liberalisierungsstufe (mehr als 40 Millionen KWh Stromverbrauch pro Jahr) liefern. Ab 19. Februar 2000 freut sich EnBW Austria über einen weiteren österreichischen Kunden der zweiten Liberalisierungsstufe (mehr als 20 Millionen KWh Stromverbrauch pro Jahr). Weitere Verträge stehen kurz vor Abschluß. Das teilte Christian Call, Leiter Marketing und Kommunikation von EnBW Austria in einem Pressegespräch in Linz mit.

Auch in Oberösterreich gibt es eine Reihe von Unternehmen, die mit alternativen Stromanbietern verhandeln. Call: "Echter Wettbewerb ist erst mit der 100%igen Liberalisierung des Marktes möglich."

Achtung Falle: Lange Vertragsdauer
Gerade die Gruppe der KMU wird derzeit von den alteingesessenen Landes-EVU bearbeitet. Um ihre Kunden nicht an alternative Stromanbieter zu verlieren, ködern sie die Unternehmen mit einigen Prozent Rabatt und langer Vertragsbindung. "Der Pferdefuß dabei ist, daß die Unternehmen nur schwer aus diesen Verträgen aussteigen können. Wenn sich der Markt dann öffnen wird, können sie nicht mehr frei wählen und die Vorteile der Liberalisierung nutzen", warnte Call.

Klein- und Mittelbetriebe als Stiefkinder der Stromliberalisierung Kleine und mittlere Unternehmen in Österreich fühlen sich als Stiefkinder der Strom-liberalisierung. Nur 300 Unternehmen werden zum Markt zugelassen sein, der Rest der 250.000 österreichischen Unternehmen darf nicht am freien Markt teilnehmen. Auch sie wollen so rasch wie möglich den freien Marktzugang.

Laut einer von EnBW Austria in Auftrag gegebenen Studie des renommierten SORA-Institutes (Institute for Social Research and Analysis) erwarten sich mehr als 70 Prozent der Klein- und Mittelbetriebe von der völligen Marktöffnung große Vorteile. Diese Erwartungshaltung haben auch die ca. 30.000 Klein- und Mittelbetriebe in Oberösterreich. Der Großteil dieser Unternehmen geht laut der Umfrage davon aus, daß sich der heimische Energiemarkt schneller und umfassender als erwartet öffnen wird. Befragt wurden im Oktober 1999 rund 1000 österreichische Klein- und Mittelbetriebe.

Als wichtigste Entscheidungskriterien für die Wahl eines neuen Stromanbieters geben die befragten Unternehmen die Versorgungssicherheit, eine übersichtliche, transparente Ab-rechnung, einen niedrigen Festpreis und flexible Tarife an. Mehr als zwei Drittel aller Unter-nehmer wünschen sich zusätzliche Beratung, mehr Kundenservice und maßgeschneiderte Energie-Konzepte.

Starke Partner am freien Energiemarkt
Kompetente Energieberatung, effizientes Energiemanagement und Kompetenz in den Branchen zeichnen die Arbeitsweise von EnBW Austria aus. "Diese Faktoren waren auch ausschlaggebend dafür, daß EnBW Austria den Zuschlag für die Stromlieferungen erhielt," meinte Christian Call. Die EnBW-Berater sind Branchenexperten, die Erfahrung aus Wirtschaftszweigen der Stromkunden einbringen. Sie entwickeln für jedes Unternehmen individuelle Energie-Lösungen - im Sinne einer für beide Seiten gewinnbringenden "Energiepartnerschaft".

Energie-Mix
Zur Versorgung der neuen Kunden bezieht EnBW Austria den Strom über die eigene Stromhandelsgesellschaft. Diese sieht sich zum einen nach günstigem Strom auf den europäischen Energiemärkten um und holt sich zum anderen die benötigte Energie von den eigenen EnBW-Erzeugungskapazitäten. Dazu zählt auch die mehr als 1300 Megawatt Leistung aus Tirol und Vorarlberg, über die EnBW direkt verfügt (Strombedarf von ca. 650.000 Haushalten). Auch wird von regionalen Versorgern oder nationalen Verbundanbietern Strom zugekauft. Bei diesem Energie-Mix hat Kernenergie nicht immer die Nase vorne. Mitunter ist der österreichische Wasserkraftstrom sogar günstiger.

Freier Strom für alle
Die Liberalisierung wird kommen. Schneller und umfassender als erwartet, ist Call überzeugt. Und EnBW Austria ist darauf vorbereitet: "Wir profitieren von den Erfahrungen unserer deutschen Mutter." EnBW in Deutschland hat ihre Hausaufgaben in Sachen Wettbewerb bereits gemacht. Um den Anforderungen des liberalisierten Marktes gerecht zu werden, wurde die Konzernstruktur völlig neu gestaltet. Die Vorgabe des "Unbundling" führte Regie, in der die Stromerzeugung, der Netzbetrieb und der Verkauf voneinander völlig getrennt abgewickelt werden müssen. Gleichzeitig versorgt "Yello Strom" - eine Tochter der EnBW-Gruppe bundes-weit die privaten Haushalte mit günstigem, gelbem Strom. Call: "So macht Wettbewerb Spaß!"

EnBW Austria Graphik-Service
Erläuternde Graphiken in Farbe und s/w finden Sie im APA Original Grafik Service unter
folgenden Nummern:

Verbrauchsgrenzen zur Teilnahme am liberalisierten Strommarkt
OGS 0199-9911 bzw. 0199-9911c

Geringes Wissen über Stromkosten und Stromverbrauch
OGS 0200-9911 bzw. 0200-9911c

Kritikpunkte am derzeitigen Stromversorger
OGS 0201-9911 bzw. 0201-9911c

Vorteile der Liberalisierung
OGS 0202-9911 bzw. 0202-9911c

Wichtigkeit der Liberalisierung
OGS 0203-9911 bzw. 0203-9911c

Entscheidungskriterien für Wahl des Stromversorgers
OGS 0204-9911 bzw. 0204-9911c

Nähere Informationen:
Christian Call
EnBW Austria
Marketing & Kommunikation
Tel: 1/205 205 - 712
c.call@enbw.com

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Tel: 1/524 77 90 - 25
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