ots Ad hoc-Service: Rheinmetall AG <DE0007030009> Neue Führungsstruktur bei Rheinmetall Brauner wird neuer Aufsichtsrats-Chef

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Der Vorsitzende des
Familienrates der Röchling'schen Familiengemeinschaft, Dipl.-Ing. Wigand Freiherr v. Salmuth, hat im Einvernehmen mit den Familien-Gremien zugestimmt, daß das Familienmitglied Klaus Greinert, der im Mai 1999 zum Aufsichtsrats-Vorsitzenden der Rheinmetall AG gewählt worden ist, sämtliche Aufsichtsratsmandate in der Rheinmetall-Gruppe zum 31. Dezember 1999 niederlegt. Diese Niederlegung hat zur Korrektur der Führungsstruktur im Sinne des Leitbildes "Kontinuität durch Erfahrung" geführt.

Dr. Hans U. Brauner, 65, seit April 1985 Vorsitzender des Vorstandes der Rheinmetall AG, dessen Bestellung noch bis Ende 2002 läuft, wird aus Loyalität zur Röchling-Familie vorzeitig zum 1. Januar 2000 nach 20jähriger Vorstandstätigkeit bei Rheinmetall in den Aufsichtsrat überwechseln, um dort den Vorsitz zu übernehmen. Brauner behält den Vorsitz in den Aufsichtsräten aller operativen Führungsgesellschaften von Rheinmetall, insbesondere bei der Kolbenschmidt Pierburg AG, der Pierburg AG, der Rheinmetall DeTec AG und der Rheinmetall Elektronik AG, der künftigen, börsennotierten ADITRON AG. Er übernimmt außerdem von v. Salmuth den Vorsitz im Beirat von Rheinmetall.

Das erfolgreiche langjährige Team Aufsichtsratsvorsitzender v. Salmuth und Vorstandsvorsitzender Brauner hat vor allem in den vergangenen fünf Jahren das Wachstum des Rheinmetall-Konzerns nachhaltig positiv entwickelt. Von dem einstmals mittleren Industrieunternehmen, das 1980 mit rund 700 Mio DM Umsatz und 6.000 Mitarbeitern überwiegend auf Rüstungsgüter ausgerichtet war, ist in 20 Jahren ein bedeutender Technologiekonzern mit 34.000 Mitarbeitern entstanden, der in drei Kerngeschäften - Automotive, Electronics und Defence - 1999 einen Umsatz von voraussichtlich 9 Mrd DM erwirtschaften wird. Damit hat Brauner Rheinmetall zum bedeutendsten Vermögen von Röchling entwickelt. Dipl.-Math. Klaus Eberhardt, 52, seit Frühjahr 1997 Vorsitzender des Vorstandes der operativen Führungsgesellschaft Rheinmetall Elektronik AG, der künftigen, börsennotierten ADITRON AG, wird mit Wirkung vom 1. Januar 2000 zum neuen Vorsitzenden des Vorstandes der Rheinmetall AG ernannt. Eberhardt wird diese Aufgabe in Personalunion zu seiner Verantwortung für den Unternehmensbereich Electronics übernehmen. Brauner wird Eberhardt zur Sicherung der Kontinuität und der Wachstumsstrategie von Rheinmetall in Richtung 10 Mrd DM Umsatz als "Chairman" begleiten.

Dipl.-Phys. Dr. rer. nat. Dieter Seipler, 53, vor seinem Amtsantritt bei Rheinmetall im Juli 1998 Geschäftsbereichsleiter bei der Robert Bosch GmbH und seitdem Vorsitzender des Vorstandes der Kolbenschmidt Pierburg AG und der Pierburg AG, wird als Sparten-Chef des Unternehmensbereiches Automotive im Konzernvorstand zum stellvertretenden Vorsitzenden des Vorstandes der Rheinmetall AG ernannt. Er wird die zentrale Koordination von Forschung und Entwicklung der Rheinmetall-Gruppe übernehmen.

Dr. rer. oec. Herbert Müller, 46, der seit Anfang 1996 für den Zentralbereich Finanzen zuständig ist und bisher als Direktor mit Generalvollmacht Brauner berichtet hat, wird zum 1. Januar 2000 zum Mitglied des Vorstands für das Ressort Finanzen und Controlling ernannt.

Dieter Niederste-Werbeck, 60, bisher Vorsitzender des Vorstandes der Jagenberg AG (Unternehmensbereich Engineering) wird sich nach der Reduzierung des Rheinmetall-Engagements auf eine minderheitliche Finanzbeteiligung bei der Jagenberg AG auf seine Konzernaufgaben als Arbeitsdirektor konzentrieren. Niederste-Werbeck übernimmt zusätzlich die Verantwortung für das Ressort Personal und Zentrale Dienste (Einkauf, Immobilien und Informations-Service).

Mit dieser Verstärkung und Umschichtung der Management-Ressourcen wird das weitere erfolgreiche Wachstum von Rheinmetall abgesichert. Der Stabwechsel von v. Salmuth zu Brauner und von Brauner zu Eberhardt ist konsequent im Sinne des bewährten Leitbildes "Kontinuität durch Erfahrung".

Der Aufsichtsrat wird über diese Veränderung der Vorstandsstruktur in seiner Sitzung am 14. Dezember 1999 beschließen.

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