Viktor Klima bekräftigt im NEWS-Interview "Im Jänner ist Regierungsbildung möglich. Wenn alle wollen!"

- Zu Forderungen von Wolfgang Schüssel: "Nichts davon ist unverhandelbar, manches würde ich ergänzen und neu einbringen"

- Über Verhältnis zum Vizekanzler und zum
Bundespräsidenten: "Allseitiger Respekt füreinander".

- Neutralitätsgesetz nicht streichen, aber:"Ergänzen um das Gebot einer europäischen Friedensunion im Sinne einer europäischen Sicherheitsarchitektur.

- Vorausmeldung zu NEWS 49/9.12.1999=

Wien (OTS) - In einem Interview in der morgen erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins News bilanziert Bundeskanzler Klima die nun abgeschlosenen Sondierungsgespräche mit den anderen Parteien und stellt angesichts des Donnerstag zu erwartenden Auftrages von Bundespräsident Klestil an ihn zwecks Regierungsverhandlungen eine baldige Lösung in Aussicht: Eine neue Regierung unter dem Christbaum wäre, "schön, aber wahrscheinlich nicht ganz realistisch. Aber im Jänner könnten wir soweit sein, wenn wirklich alle wollen". Warum er damit die ÖVP meine, begründet er unter Hinweis auf Thomas Klestil:
"Ich teile voll das zentrale Anliegen des Herrn Bundespräsidenten, für Österreich eine Regierung zustande zu bringen, die innen-politisch stabil und aussenpolitisch unumstritten ist".

Mit Wolfgang Schüssel verbinde ihn "stets ein gutes Gesprächs- und Zusammenarbeitsverhältnis". Die Beziehung zwischen ihn, Schüssel und Klestil, sei geprägt von "allseitigem Respekt für einander".

Die Bereitschaft der ÖVP zu Regierungsverhandlungen (..."sofern ihr Parteivorstand das kommenden Montag beschließt") halte er für "sehr wertvoll". Er wolle das Liebeswerben von Teilen der ÖVP um die FPÖ nicht überschätzen: "Nach dem Verlauf der Sondierungsgespräche allein wäre es wohl für keine Partei schwer mit der FPÖ eine Regierung zu bilden, so konziliant ist die aufgetreten. Es geht aber um eine stabile Regierung für vier Jahre in einer heiklen Phase der europäischen Integration. Ich bin mir sicher, dass auch der Aussenminister weiss, dass das mit der FPÖ nicht zustande zu bringen ist."

Das Neutralitätsgesetz soll nicht gestrichen, aber ergänzt werden, aber: "ergänzen um das Gebot einer europäischen Friedensunion im Sinne einer europäischen Sicherheitsarchitektur."

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