ots Ad hoc-Service: Porsche AG <DE0006937733> Porsche fährt weiter auf Wachstumskurs

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Im Geschäftsjahr 1998/99 erzielte
die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG neue Rekordwerte bei Umsatz und Ertrag. Der Umsatz im Konzern wurde in erster Linie aufgrund des höheren Fahrzeugabsatzes um 25,5 Prozent auf 6,183 Milliarden Mark ausgeweitet Das Ergebnis vor Steuern konnte mit 698,2 Millionen Mark gegenüber dem Vorjahr (324,4 Millionen Mark) mehr als verdoppelt werden. Geringer fiel der Anstieg beim Nach-Steuer- Ergebnis aus, da der steuerliche Verlustvortrag, der dem Unternehmen jahrelang zur Verfügung gestanden hatte, zum Ende des vorangegangenen Geschäftsjahres nahezu aufgebraucht war. So erreichte der Jahresüberschuss im Konzern 373,3 Millionen Mark nach 276,9 Millionen Mark im Jahr zuvor. Der Gewinn je 50-DM- Aktie hat sich kräftig erhöht auf 254 Mark nach 94 Mark im Vorjahr; dabei wurde jeweils die neue DVFA-Formel 1998 zugrundegelegt.

Absatzsteigerung durch weltweit starke Nachfrage

Die Nachfrage nach den beiden Modellreihen Boxster und 911 war weltweit ausgesprochen stark. Insgesamt wurden 43.982 Porsche-Sportwagen an die Handelsorganisation ausgeliefert; dies sind 19,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Mit 23.090 Einheiten nahm der Absatz bei der Modellreihe 911 gegenüber dem Vorjahr (17.869) überproportional zu. Auch der Boxster-Absatz stieg auf 20.892 Einheiten nach 18.817 Fahrzeugen im Jahr zuvor.

In Nordamerika hat der Absatz besonders kräftig um 24,6 Prozent auf 20.169 Fahrzeuge zugelegt. Auch die Exportmärkte außerhalb Nordamerikas blieben weiterhin auf Wachstumskurs; mit insgesamt 13.206 Einheiten wurden hier 16,6 Prozent mehr Fahrzeuge abgesetzt als im Vorjahr. Durch die höhere Produktion konnte die starke Nachfrage im Inland mit 10.607 Fahrzeugen besser befriedigt werden als im Jahr zuvor (9.174 Einheiten).

Produktion auf Rekordniveau

Insgesamt hat Porsche 45.119 Einheiten und damit 18,7 Prozent mehr Fahrzeuge als im Vorjahr (38.007) hergestellt. Diese kräftige Steigerung war nur durch eine höhere Boxster-Fertigung in Finnland möglich. Einschließlich der dort montierten 13.455 Modelle wurden insgesamt 22.063 Boxster produziert. Vom Typ 911 wurden 23.056 Fahrzeuge gefertigt.

Mitarbeiterzahl im Konzern deutlich gestiegen

Durch den ausgeprägten Wachstumskurs des Unternehmens stieg auch die Zahl der Beschäftigten im Konzern um 6,9 Prozent auf 8.712 Mitarbeiter. Dieser Zuwachs ist sowohl bedingt durch die Neueinstellungen von Ingenieuren, Technikern und Kaufleuten für das künftige Mehrzweckfahrzeug als auch durch die Geschäftsaufnahme der neuen Tochtergesellschaften "Porsche France" und "Porsche Middle East".

Die Belegschaft der Porsche AG zählte mit 7.391 Mitarbeitern deutlich mehr als im Jahr zuvor (7.020). Den erwähnten Neueinstellungen im Entwicklungsbereich stand ein Personalabbau in der Produktion gegenüber, da zeitlich befristete Arbeitsverhältnisse planmäßig nicht verlängert wurden.

Dividende erhöht: 25 Mark für Vorzugsaktionäre

Aufgrund der erfolgreichen Geschäftsentwicklung werden Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 11. Februar 2000 vorschlagen, an die Stammaktionäre eine Dividende von 24 Mark (Vorjahr 19 Mark) und an die Vorzugsaktionäre eine Dividende von 25 Mark (Vorjahr 20 Mark) auszuschütten. Insgesamt ist hierfür ein Betrag von 42,9 Millionen Mark erforderlich. Nach der bereits durch Vorstand und Aufsichtsrat beschlossenen Zuführung von 90 Millionen Mark in die Gewinnrücklagen wird der Hauptversammlung außerdem eine weitere Einstellung von 47,1 Millionen Mark in die Gewinnrückfagen vorgeschlagen.

Anhaltendes Wachstum im laufenden Geschäftsjahr

Das Unternehmen konnte seinen Wachstumskurs auch im laufenden Geschäftsjahr fortsetzen. So stieg der Konzernumsatz in den ersten vier Monaten (August bis einschließlich November 1999) gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum nach vorläufigen Zahlen um 9 Prozent auf rund 1,84 Milliarden Mark. Der Absatz erhöhte sich um 8 Prozent auf rund 13.315 Fahrzeuge, davon 6.215 Boxster. Produziert wurden insgesamt rund 14.060 Fahrzeuge und damit 14 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Angesichts der anhaltend starken Nachfrage nach beiden Modellreihen sowie der erfolgreichen weltweiten Markteinführung des Boxster S und des bevorstehenden Verkaufsstarts des 911 Turbo wird Porsche im Gesamtjahr 1999/00 den Absatz aller Voraussicht nach auf über 45.000 Fahrzeuge steigern können. Der konsolidierte Umsatz dürfte dadurch wieder das Niveau des Geschäftsjahres 1998/99 erreichen, das durch die Abrechnung eines außergewöhnlich großen Entwicklungsauftrages positiv beeinflusst worden war. Trotz der erheblichen Entwicklungsaufwendungen für das geplante sportliche Mehrzweckfahrzeug und der Investitionen für das neue Werk in Leipzig peilt der Konzern ein Ergebnis an, das sich am Vorjahreswert orientiert.

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