Rasche Hilfe für Explosionsopfer

Landesregierung beschloß erste Maßnahmen

St.Pölten (NLK) - Die Situation nach der Explosionskatastrophe
von Wilhelmsburg erfordere rasche Hilfe, stellte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll in der heutigen Sitzung der NÖ Landesregierung fest, in der bereits erste Maßnahmen beschlossen wurden. Auf Antrag von Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop und Landesrat Friedrich Knotzer erfolgten drei Beschlüsse im Rahmen der Wohnbauförderung, auf Antrag von Landesrat Franz Blochberger wurden für die finanzielle Unterstützung und Versorgung der evakuierten Bevölkerung des zerstörten Hauses Conrad Lester-Hof 4 200.000 Schilling zur Verfügung gestellt. Im Rahmen der Wohnungsförderung erfolgten die folgenden Beschlüsse:

Für den Wiederaufbau der zerstörten Häuser wurde als "Sonderfall" der Stadtgemeinde Wilhelmsburg ein jährlicher Zuschußbetrag von 600.000 Schilling für 25 Jahre sowie ein Förderungsdarlehen von 12 Millionen Schilling bewilligt, insgesamt also ein Zuschußbetrag von 15 Millionen Schilling.

Für die Sanierung der Schäden an den benachbarten Häusern mit 94 Wohnungen und einer Ordination wurde ein einmaliger Zuschuß in Höhe von 5 Millionen Schilling gewährt.

Ein jährlicher Zuschußbetrag von 450.000 Schilling auf 25 Jahre sowie ein Förderungsdarlehen von 9 Millionen Schilling wurde für 20 Wohneinheiten beschlossen, es geht dabei um die Schaffung von Ersatzwohnungen für Menschen, die nicht mehr an der Unglücksstelle wohnen wollen.

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