Wien 2000 Silvester findet Stadt (2)

Swatch Soul City 1999

Wien, (OTS) Swatch Soul City 1999 findet heuer mit noch mehr Stars aus der Boarder-Szene und noch umfangreicheren
Rahmenprogramm statt.

Der Countdown zum Millenniumswechsel läuft, und wie schon in den Jahren '97 und '98, feiern die hundert besten Snowboarder aus aller Welt auch heuer wieder vor dem Wiener Riesenrad bei "Swatch Soul City 1999" mit einer Silvesterparty, die begeistern wird. Snowboarden der Extraklasse inmitten der Großstadt inklusive attraktive Side-Events. Heuer, bei der dritten Auflage dieses Events, ist wieder Spitzensport und Spitzenparty garantiert.

"Fight of the millennium"

Auch für "Swatch Soul City 1999" ist der Millenniumswechsel etwas Einzigartiges - dem besonderen Ereignis wird daher mit einem besonderen Event Rechnung getragen. Erstmals kommt es zum großen Treffen der 100 weltbesten Rider, die den Sport in den Anfängen dominierten und weiterentwickelten, der Fahrer, die den Sport
heute prägen und der jungen Nachwuchsfahrer, die den
Snowboardsport in den nächsten Jahren beherrschen werden. Motto:
"Riders who dominated the sport in the past, riders who dominate
the sport now and riders who will dominate the sport in the
future!"

Das Zusammentreffen von Snowboardern aus drei Generationen
ist sicherlich eine Herausforderung der besonderen Art, die sowohl bei den Ridern selbst als auch bei den Zuschauern Erinnerungen an die Vergangenheit und Gedanken in Richtung Zukunft hervorrufen werden.

"Sicherheit bei Swatch Soul City 1999"

o Grundsätzliche Bemerkungen zu "Swatch Soul City":

Seit dem ersten Event vor zwei Jahren hat sich die WIP-
Agentur als Veranstalter von "Swatch Soul City" besonders auf den Millenniumsevent 1999/2000 vorbereitet. In enger Zusammenarbeit
mit der MA 35 wurde die Veranstaltung vor dem Wiener Riesenrad
stets nach den strengen Vorgaben der Stadt Wien ausgerichtet, auch heuer wurde bei den Planungen mit der MA 35 und den
Verantwortlichen für den Wiener Millenniumssilvester 2000 größtes Augenmerk auf die Sicherheit der Besucher gelegt. Die MA 35 ist
als "Kontrollorgan" für alle Wiener Großveranstaltungen wie Donauinselfest, Silvesterpfad, Rockkonzerte oder Fußballspiele im Happel-Stadion (Finale Champions League) zuständig und besitzt daher große Erfahrung in der Planung und Umsetzung von Großereignissen. Die Veranstalter der Swatch Soul City, die WIP Sportmanagement GmbH, informierten darüber am Dienstag im Bürgermeister-Pressegespräch. Im Gegensatz zu anderen Großveranstaltungen versteht sich "Swatch Soul City" als so genanntes "Mainstream-Event", bei dem man den Snowboardsport einem breiten Publikum näher bringen will, ein Highlight für die Jugend setzen will und als Teil des Wiener Silvesterpfades allen
Besuchern der Stadt Wien Unterhaltung und Abwechslung bieten will. Daher wird bei "Swatch Soul City" besonderes Augenmerk auf den
sich immer wieder abwechselnden Besucherstrom gelegt, da die
meisten nur ein, zwei Stunden im Eventgelände oder im Prater verbringen, dann wieder auf den Silvesterpfad zurückkehren.

Beschaffenheit und Sicherung des Geländes

o Securitypersonal: Rund 100 Personen sind für die Sicherheit

des Publikums eingesetzt - das entspricht dem dreifachen der vorgeschriebenen Anzahl. Der Sicherheitsdienst setzt sich aus Personen der Exekutive und einer privaten Securityfirma
zusammen.
o "Schleusen": Drei breite Ein- und Ausgänge können mittels

so genannter "Schleusen" flexibel verwendet werden, d.h. je
nach Andrang als Ein- oder Ausgang eingesetzt werden.
o "Zäune": Das ganze Gelände ist mit Steckzäunen eingegrenzt, die

mit einem Handgriff binnen drei Sekunden umgelegt werden können. Damit ist gewährleistet, dass das ganze Gelände in Sekundenschnelle geöffnet ist und die Besucher die Kaiserwiese
in alle Richtungen ohne Behinderungen (weite "Auslaufzonen" Prater, Hauptallee, Praterstern) verlassen können.
o Stromversorgung: Eigenständige Stromaggregate sorgen dafür,

dass immer Strom vorhanden ist, Unabhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz besteht.
o Leitsystem: Mittels Hinweistafeln sind alle Ausgänge

gekennzeichnet, ebenso die Wege zu den Toiletten und den Erste-Hilfe-Stationen sowie dem Sanitätszelt.
o Korridor vor der Rampe: Zwischen der Snowboardrampe und dem

Publikum befindet sich ein doppelter Sicherheitskorridor.
Dadurch können verletzte Personen sofort geborgen und zum Sanitätszelt gebracht werden, außerdem wird gewährleistet, dass nur zutrittsberechtigte Personen die Rampe betreten
(Organisation, Security, Rettung und Sportler).
o "Pufferzone Praterstern": Die Polizei kann, sollte sie es für

notwendig erachten, den Praterstern für den Verkehr sperren, damit dieser als Fluchtweg und "Pufferzone" genutzt werden kann. Ebenso kann die verkehrsfreie Hauptallee als Pufferzone herangezogen werden.
o Besucherzahlen: In Zusammenarbeit mit den Wiener Linien wird

die U-Bahn zum Praterstern verstärkt geführt, um einen raschen Zu- und Abtransport der Besucher zu gewährleisten. Die
Anzahl der Besucher im vorigen Jahr, aufgeteilt auf die zwei Veranstaltungstage, war rund 80.000. Das Gelände vor der
Rampe fasst auf einmal maximal 10.000 Besucher. Sollte diese Anzahl erreicht sein, werden weitere Besucher in den Prater weitergeleitet. So wird verhindert, dass Menschen vor den geschlossenen Toren stehen müssen.
o Alkohol: Bei allen Eingängen werden die Besucher kontrolliert

und alkoholische Getränke und Feuerwerkskörper konfisziert. Durch die relativ kurze Verweildauer der Besucher wird wenig konsumiert. Im Vorjahr betrug zum Beispiel der Getränke-Umsatz pro Besucher fünf Schilling(!). Bilanz Vorjahr: An zwei Tagen
gab es vom Roten Kreuz sechs Meldungen über alkoholisierte Besucher.
o Rotes Kreuz: In Gesprächen mit dem Roten Kreuz wurde auch

auf Grund des zu erwartenden Besucherandrangs zum speziellen Millenniumssilvester ein durchgehendes Sicherheitskonzept erarbeitet und die Anzahl der Mitarbeiter verdoppelt. Ein leitender Notarzt ist rund um die Uhr vor Ort, das
Sanitätszelt, das sich unmittelbar neben der Rampe befindet,
ist mit eigenen Hinweistafeln gekennzeichnet.
o Zusammenfassung: Die Veranstalter von "Swatch Soul City" haben

bei der Planung immer größten Wert auf die Sicherheit der Besucher gelegt, daher wird auch mehr als das gesetzlich vorgeschriebene Personal eingesetzt. Die Besucher sollen bestmögliche und bestens ausgeschilderte Fluchtwege vorfinden. Die Eignungsfeststellung wurde von der MA 35 bereits
vorgenommen, am 29. Dezember erfolgt die letzte Begehung, bei
der von der Behörde alle notwendigen Auflagen auf ihre
Einhaltung überprüft werden. (Schluss) red/rr

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Diensthabender Redakteur:
Tel.: (01) 4000/81081

PID-Rathauskorrespondenz

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK/NRK