Wien 2000 Silvester findet Stadt (1)

Wien, (OTS) Der Wiener Stadtsilvester zählt weltweit zu den bedeutendsten Events seiner Art. Die steigende Besucherzahl ist Beweis für die Beliebtheit bei den Gästen aus dem In- und Ausland. So wurde im vergangenen Jahr mit rund 600.000 BesucherInnen aus
dem In- und Ausland ein absoluter Rekord erzielt. im Rahmen des Milleniumswechsels feiert diese Veranstaltung bereits ihr zehnjähriges Jubiläum.

Ob beispielsweise bei klassischer Musik am Spittelberg, bei Walzerklängen auf dem Rathausplatz, den größten Hits aus den 70ern auf dem Hohen Markt oder beim Clubbing am Hof - es findet sich für jede musikalische Geschmacksrichtung das Passende. Aber auch Wahrsager, Gaukler und rund 100 Gastro-Betriebe sorgen in dieser Nacht für vergnügte Stimmung. Über den Silvester 2000 berichteten Vizebürgermeisterin Grete Laska und Wien-Tourismus-Direktor Mag. Karl Seitlinger Dienstag im Pressegespräch des Bürgermeisters. Laska wies dabei auch auf das Schwerpunktjahr "Wien im Jahr 2000" hin. "Wien 2000 - Zukunft findet statt" bringt eine Präsentation dessen, was die Stadt zu bieten hat, des Stadtgefühls und "Stadtwohlbefindens".

Speziell der Wiener Stadtsilvester trägt seit Jahren dazu
bei, Wien und den Jahreswechsel in der Bundeshauptstadt gut zu verkaufen und die Wiener Hotellerie praktisch "auszubuchen". Die Buchungslage für den Silvester 1999/2000 ist ausgesprochen gut.
Die meisten der 340 Wiener Hotels und Pensionen sind bereits ausgelastet, die wenigen freien Zimmer, die es noch gibt, werden kurzfristig Käufer finden.****

Das Tor zum "Größten Ballsaal der Welt"

o Walzerklänge und Tipps für den richtigen Walzerschritt am

Rathausplatz

Auf der größten Walzerbühne der Stadt, kann man sich bereits ab dem frühen Nachmittag auf die letzten Stunden des Jahres einstimmen. Während für die Kleinen hier eine "Spiele-Show" mit Robert Steiner steigt, haben Erwachsene Gelegenheit, unter
Anleitung fachkundiger Lehrer noch im letzten Moment den Walzerschritt aufzufrischen oder zu erlernen. In den Abendstunden verwandelt sich dann der Rathausplatz in einen "Traum aus Licht
und Walzerklängen".

o Wahrsager in der Teinfaltstraße

In der "Straße des Glücks" verraten Handleser, Wahrsager, Kartenleser und Bleigießer, was das kommende Jahr bringen könnte.

o Freyung

Unterhaltsame Irrungen und Wirrungen warten im Labyrinth, wo der findige Besucher sein Glück bei Rubellosen versuchen kann; Und die Silvestergrüsse an Freunde und Verwandte verschickt man am besten vom Sonderpostamt auf der Freyung.

o Silvester-Clubbing Am Hof

Clubbing-Stammgäste sollten es nicht verabsäumen, bei ihrem Streifzug durch die City beim Silvester-Clubbing Am Hof vorbeizuschauen. Unter freien Himmel, umrahmt von der eindrucksvollen barocken Szenerie dieses Platzes, stehen Liveacts mit "5House-Posse" u.a. sowie eine "fetzige" Version des Donauwalzers auf dem Programm.

o Hoher Markt - Roaring 70ies

Die größten Hits und besten Oldies erklingen auf der Radio Wien Bühne am Hohen Markt.

o Karaoke am Lugeck

Diejenigen, die einmal selbst als Star auf der Bühne stehen wollen, haben auf der Karaokebühne am Lugeck heuer Gelegenheit dazu.

o Cooler Jazz und Blues am Neuen Markt

Zieht man all dem guten Jazz und Blues vor, dann sollte der Silvesterbummel unbedingt am Neuen Markt vorbeiführen. Größen wie Oscar Klein, Dana Gillespie und Doretta Carter sorgen hier für beste Stimmung.

o Größte Snowboardrampe im Prater

Auch Snowboard-Fans kommen heuer bei Swatch Soul City vor der eindrucksvollen Kulisse des Riesenrades im Prater wieder auf ihre Rechnung. Neben den besten Boardern der Welt werden auf dieser Mega-Snowboardbühne spannende Duelle in Parallelslalom und Freestyle ausgetragen. Natürlich kommt auch hier das musikalische Programm nicht zu kurz.

o Dom im Licht und Walzerklänge in der gesamten Innenstadt

Zu den besonderen Highlights im Rahmen des diesjährigen Silvesterpfades zählt vor allem eine spezielle Lichtinszenierung, die den Stephansdom farbenprächtig erstrahlen lässt. Mit Klangbildern aus Donauwalzer und dem Läuten der Pummerin werden darüber hinaus heuer erstmals Klangimpressionen in der gesamten Innenstadt erklingen.

Wiener Linien voll im Silvestereinsatz; Mitternachtspause für die U-Bahn

Der Silvester-Nachtverkehr hat in Wien Tradition. Und Traditionen werden beibehalten, auch in der "Nacht der Nächte" vom 31. Dezember 1999 auf den 1. Jänner 2000. Im Viertelstundentakt, bei Bedarf auch öfter, werden 31 Linien durch die Silvesternacht fahren. Nur die U-Bahn macht eine kurze Mitternachtspause.

Bei den Wiener Linien wurden die gesamten Systeme der Straßenbahnen, Busse und U-Bahnen einer eingehenden Kontrolle unterzogen und anfällige Systemteile ausgetauscht. Straßenbahnen und Autobusse werden daher uneingeschränkt fahren.

U-Bahn hält vor 24 Uhr kurz an

Um für alle Pannen und Störfälle - vor allem solche, die außerhalb des Einflussbereiches der Wiener Linien liegen -gerüstet zu sein, werden die U-Bahn-Züge ca. fünf Minuten vor bis etwa fünf Minuten nach Mitternacht (bis Gewissheit vorliegt, dass alle EDV-Systeme und die Energieversorgung ordnungsgemäß funktionieren) in den Stationen angehalten. Auf diese Weise wollen die Wiener Linien sicherstellen, dass ihre Fahrgäste den Jahreswechsel nicht in einem U-Bahn-Tunnel verbringen müssen.

Mit den Wiener Linien ins Jahr 2000

Die Wiener Linien sind als Dienstleistungsunternehmen für
ihre Kunden immer genau dann da, wenn sie gebraucht werden. Das
gilt auch für die Silvesternacht. Der arbeitsreiche Jahreswechsel hat für die Mitarbeiter der Wiener Linien ja fast schon Tradition. Dieses Jahr werden um ein Drittel mehr MitarbeiterInnen und Mitarbeiter als in einer "gewöhnlichen" Silvesternacht im Einsatz sein, um dafür gerüstet zu sein, eine außergewöhnlich hohe Anzahl an Fahrgästen sicher in den ersten Tag des Jahres 2000 zu
geleiten.

Das Angebot für die "Nacht der Nächte"

Diese 31 U-Bahn-, Straßenbahn- und Autobuslinien werden in
der Nacht vom 31. Dezember auf 1. Jänner anstelle der NightLine-Busse zwischen 0.30 und 5 Uhr unterwegs sein:

U1, U2, U3, U4, U6, D, N, 1, 2, 6, 18, 21, 25, 26, 31, 38,
41, 43, 46, 49, 58, 60, 62, 65, 67, 71, 23A, 26A, 29A, 35A, 66A.

Die Intervalle des Silvesternachtverkehrs betragen maximal 15 Minuten. Viele Linien - wie zum Beispiel die U-Bahn-Linien, aber auch eine ganze Reihe stark frequentierter Straßenbahnlinien -werden, wenn es die Situation erfordert, allerdings auch in wesentlich kürzeren Intervallen unterwegs sein. In der Silvesternacht gelten übrigens die regulären Fahrscheine (kein Nachttarif). (Forts.) bz/vo

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