Ärztliches Bulletin vom 07.12.1999 betreffend die stationären Patienten am Landeskrankenhaus - Univ.-Kliniken - Innsbruck - Bergiselstadion 04.12.1999

Innsbruck (OTS) - Nach wie vor sind die vier Schwerstverletzten an der Traumatologischen Intensivstation in stabilem Zustand. Alle vier Patienten sind derzeit noch in künstlichem Tiefschlaf und werden künstlich beatmet. In den letzten 24 Stunden traten keine Komplikationen auf. Bei zwei Patienten konnten die Medikamente für den künstlichen Tiefschlaf bereits leicht reduziert werden, es wird sich jedoch erst in einigen Tagen eine Aufwachsituation ergeben. Die Patientin, welche gestern noch unter dem Zeichen des akuten Lungenversagens stand, konnte im Laufe der letzten 24 Stunden bzgl. ihrer Lungenfunktion deutlich gebessert werden. Nach wie vor ist eine Prognose für diese vier Patienten noch nicht möglich. Bis dorthin werden noch einige Tage vergehen.

Der Patientin an der Unfallchirurgie geht es weiterhin gut, der Zustand einer weiteren Patientin an der Neurologie ist stabil.

Die Angehörigen aller Patienten ersuchen uns Ihnen mitzuteilen, daß sie derzeit keine Medienkontakte wünschen.

Nächstes Bulletin am Donnerstag, den 09.12.1999, 10.00 Uhr. Keine Pressekonferenz.

Telefon-Hotlines - Psychologische Betreuung:
Spezielle Anlaufstelle für Jugendliche 0512/504-3650
Allgemeine Hotlines 0512/504-3655
0512/504-3636

OA Dr. Peter Seykora
Geschäftsführender Oberarzt
Univ.-Klinik für Unfallchirurgie

Univ.-Prof. OA Dr. Andreas Kampfl
Univ.-Klinik für Neurologie

HR Univ.-Prof. Dr. Helmut Madersbacher
Ärztlicher Direktor

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Rückfragen & Kontakt:

Ass.-Prof. OA Dr. Wolfgang Koller
Leitender Oberarzt der
Traumatologische Intensivstation

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