Berufsweltmeister Sieg für duales Berufsausbildungssystem

Österreichische Mannschaft in Montreal war Botschafter für Leistungsfähigkeit und Qualität der Wirtschaft

PWK - "Österreich ist wieder Weltmeister! Sie haben es mit ihren Spitzenleistungen geschafft, den Ruf Österreichs als Wirtschaftsstandort mit gut ausgebildeten Fachkräften international unter Beweis zu stellen. Mit diesem ausgezeichneten Mannschaftserfolg, 10 Medaillen, 8 Diplomen und die beste Nation unter 33 teilnehmenden Ländern werte ich diesen Erfolg auch als Sieg unseres dualen Berufsausbildungssystems", stellte WKÖ-Präsident Leo Maderthaner anlässlich der Ehrung der 21 Jugendlichen durch den Bundespräsidenten fest. ****

"Der Erfolg ist nicht selbstverständlich, dazu gehört eine jahrelange Ausbildung in Beruf und Schule, eine großartige Unterstützung durch Eltern, Verwandte und Freunde, eine persönliche Bereitschaft zur Weiterbildung und eine solide Förderung durch Unternehmer und Mitarbeiter. An dieser Stelle möchte ich auch den Betrieben Danke sagen, die seit April 1999 ihre Teilnehmer an der 35. Internationalen Berufsweltmeisterschaft in Montreal nicht nur freigestellt, sondern auch hervorragend auf dieses Ereignis vorbereitet haben", so Maderthaner bei der Ehrung.

Maderthaner: "Österreich kann bei diesen Weltmeisterschaften eine sensationelle Erfolgsbilanz mit 42 Gold-, 45 Silber- und 47 Bronzemedaillen vorweisen. Bisher wurden unter den 290 jungen Fachkräften insgesamt über 70 Prozent ausgezeichnet. Wenn daher weltweit vom sogenannten 'Wunder Österreich' bei den Weltmeisterschaften gesprochen wird, dann ist das eine verdiente Anerkennung unserer dualen Ausbildung. Deshalb sollte an dieser nicht ständig herumpolitisiert werden, sondern wir sollten stolz darauf sein, in dieser Art von Berufsausbildung Weltmeister zu sein. Die wahren Erfolgsgeheimnisse unseres Ausbildungssystems liegen auch in seiner Differenziertheit und Fähigkeit, Talente zu fördern. Daher kann es auch nicht falsch sein, Meister auszubilden und Meisterprüfungen abzuhalten. Eine gute, nachgewiesene Ausbildung kann doch kein Hemmschuh für den Weg in die Selbständigkeit sein, wie so manche Politiker gerne behaupten."

Nachdem WKÖ-Vizepräsidentin Elisabeth Gürtler-Mauthner die Jugendlichen bereits in der Früh im Hotel Sacher mit Sachertorten beglückwünschte, ging es nach der Ehrung durch den Bundespräsidenten in der Hofburg weiter ins Hotel Modul. WKÖ-Präsident Leo Maderthaner überreichte dort jedem Jugendlichen einen WIFI-Weiterbildungsscheck in Höhe von S 5.000,-. Unter den Teilnehmern wurden weiters drei Flugreisen der Austrian Airlines verlost.
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