Philips Semiconductors und Ericsson Mobile Communications bringen die auf Bluetooth(TM) basierenden Produkte gemeinsam auf den Markt

Eindhoven, Niederlande (ots-PRNewswire) - Der Kooperationsvertrag wird außerdem dazu beitragen, die Interoperabilität von Bluetooth zu etablieren

Philips Semiconductors, der drittgrößte Anbieter von Halbleitern auf dem globalen Telekommunikationsmarkt, gab bekannt, dass das Unternehmen eine Kooperations- & Entwicklungsvereinbarung mit Ericsson Mobile Communications abgeschlossen hat, dem anerkannt führenden Unternehmen in der Bluetooth-Technologie, um Bluetooth für zukünftige Applikationen zu entwickeln und herzustellen. Der Vertrag baut die führende Position beider Unternehmen beim Vorantreiben der Evolution der Bluetooth-Technologie aus und beim Fördern der bewährten Kernarchitektur, so dass Bluetooth schneller und verbreiteter akzeptiert wird.

Der Markt der Bluetooth-kompatiblen Produkte, die drahtlos miteinander kommunizieren - erdgebundene Leitungen sind also überflüssig -, soll im Jahre 2002 erwartungsgemäß $1,3 Milliarden US-Dollar erreichen(1). Aufgrund der über 126 Millionen Bluetooth-fähigen Produkte wie Handys, Notebooks, digitalen Kameras und weiteren Mobilgeräten, die bis 2002 auf dem Markt sein sollen, handelt es sich um einen Markt, von dem erwartet wird, dass er sogar schneller wächst als der Handymarkt.

Sicherstellung der Interoperabilität von Bluetooth

Orjan Johansson, Director und General Manager des Ericsson Bluetooth Product Unit, sagte; "Als größter europäischer Halbleiterhersteller wird der Einsatz von Ericsson Bluetooth Core durch Philips Semiconductors dazu beitragen, die Interoperabilität des Produkts zu fördern, ein entscheidender Faktor, um das Marktwachstum den Erfolg der Bluetooth-Applikationen zu realisieren. Philips Semiconductors bringt außerdem wertvolles Fachwissen in den Bereichen RF und ASIC ein sowie Fachkenntnisse in der Produktentwicklung, was die Firma zu einem logischen Partner für Unternehmen mit elektronischen Produkten macht, darunter eben auch Ericsson Mobile Communications."

Der Kooperationsvertrag versetzt die beiden führenden Mobilnetzanbieter in die Lage, auf ein gemeinsames Ziel hinzuarbeiten

das Anbieten fortschrittlicher System-on-Chip-Lösungen für Standard-ebenso wie für maßgeschneiderte Produkte mit hohem Support- und Serviceniveau. In der Kooperation werden Ericsson und Philips Semiconductors ihr Fachwissen und ihre Ressourcen zusammenführen, um weiterhin Lösungen auf der Basis des aktuellen Ericsson Bluetooth Core und Bluetooth Protocol und des Philips Semiconductors IC-Fachwissens zu entwickeln. Um die Übernahme dieses Standards weiter zu fördern, wird die ARM LTD. gemeinsame Lösungen aufgrund eines bereits abgeschlossenen Vertrages mit Ericsson unterstützen.

Für die Branche bedeutet diese bisher nicht bekannte Bandbreite an Fachwissen in der Partnerschaft auf der Basis des Einsatzes desselben Bluetooth-Kerns den Zugang zu branchenführender Technologie, eine kurze Zeit bis zur Marktreife und kostengünstiges Silikon für neue Bluetooth-Produkte. Dadurch wird die schnelle Markteinführung einer breiten Palette von an den unterschiedlichen Kundenbedürfnissen orientierten Bluetooth-Applikationen und -Produkten mit garantierter Interoperabilität unterstützt. Die Vereinbarung ermöglicht es beiden Vertragsparteien, Bluetooth-Systemlösungen auf der Basis des gemeinsamen Kerns unabhängig voneinander für ihre jeweiligen Kunden zu entwickeln.

Komplettlösungen bereits jetzt verfügbar.
Einzelchipsätze mit höherer Integration geplant

"Philips freut sich, mit einem der führenden Bluetooth-Unternehmen beim Ausbau des Ericsson Bluetooth Core zusammenzuarbeiten," sagte Peter Baumgartner, Vice President & General Manager, International Marketing & Sales, Global Market Segment Communications von Philips Semiconductors. "Die Zusammenarbeit von Philips Semiconductors und Ericsson wird gewiß zu einer eindeutig definierten Übersicht mit höheren Integrationsebenen führen, wodurch eine komplette kostengünstige Einzelchip- Bluetooth-Lösung und eine Implementierung in Silikon, die die beste Klasse ist, in kürzerer Zeit bis zur Marktreife entwickelt werden können. Aufgrund der bereits jetzt verfügbaren Lösungen und der Chipsätze, die im Frühjahr 2000 auf den Markt kommen sollen, werden die Hersteller und die Software-Häuser, die mit Bluetooth arbeiten, einen großen Schritt vorwärts zur Interoperabilität erleben."

Die Firmen bieten synergetische Technologie

Der Vertrag von Philips Semiconductors und Ericsson führt zu einer Partnerschaft, die durch die besten Angebote beider Unternehmen charakterisiert wird. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung mit Mobilnetz-ICs bringt Philips Semiconductors die wichtige RF- und Silikonimplementierungstechnologie ein. Die niedrige RF Technologie von Philips wurde ursprünglich für DECT entwickelt und erfüllt die kostengünstigen mit wenigen Bestandteilen auskommenden Anforderungen der Bluetooth-Applikationen, während die RF-Übertragungsverstärkungstechnologie in der Lage ist, die Bluetooth-Mobilnetzreichweite von 10 auf 100 Meter zu erhöhen, was in großen Büros und aushäusigen Applikationen erforderlich ist. Die führende digitale Technologie von Philips Semiconductors mit ihrer großen Bandbreite an Telekommunikations-, Multimedia- und Verbraucherfunktionen wird optimierte Lösungen bieten sowie Bibliotheken für ASICs für zahlreiche Applikationen. Aufgrund der branchenführenden Technologien für Herstellungsverfahren, Verpackungen und Entwicklungswerkzeuge und im Testen kann Philips Semiconductors den Zubehörherstellern und Software-Häusern eine komplette Silikonsystemlösung bieten.

Als einer der Mitgründer der Bluetooth Special Interest Group (SIG) startete Ericsson diese neue Technologie und bringt umfangreiche Bluetooth-Fachkenntnisse in die Kooperation ein. Auf der Basis des Bluetooth Core und des Bluetooth Protocol von Ericsson werden die beiden Unternehmen zusammenarbeiten, um die Bluetooth-Komponenten und Applikationen für die Anforderungen der Zukunft weiterzuentwickeln.

Bluetooth

Die Bluetooth-Technologie ist dafür ausgelegt, den Markt für persönliche Verbindungen zu revolutionieren, indem sie auch die Anwahl aus dem Festnetz bietet. Es handelt sich um eine Spezifikation für eine kostengünstige Kleingerät-Übertragungslösung, die Verbindungen zwischen mobilen Computern, Handys und weiteren mobilen Geräten sowie Konnektivität zum Internet bietet. Die Bluetooth Special Interest Group (SIG), die aus den führenden Unternehmen in der Telekommunikations- und in der Computerbranche besteht, treibt die Entwicklung der Technologie und ihre Vermarktung voran. Zu der Gruppe gehören die Gründungsmitglieder Ericsson, IBM, Intel, Nokia und Toshiba sowie mehr als 1000 weitere Unternehmen.

Ericsson

Ericsson ist der führende Anbieter in der neuen Telekommunikationswelt und bietet Kommunikationslösungen, die die Tele- und Datenkommunikationstechnologien mit der Freiheit der Mobilität für den Nutzer verbinden. Ericsson hat mehr als 100.000 Mitarbeiter in 140 Ländern und vereinfacht die Kommunikation für die Kunden Netzwerkbetreiber, Serviceanbieter, Unternehmen und Verbrauchers in der ganzen Welt. Weitere Informationen über Ericsson und Bluetooth erhalten Sie im World Wide Web unter http://www.ericsson.se

Philips Semiconductors

Philips Semiconductors ist der achtgrößte Halbleiteranbieter der Welt, so der Bericht von Dataquest über die entsprechenden Marktanteile für das Jahr 1998. Die Innovationen von Philips Semiconductors in der digitalen Audio-, Video- und der Mobilnetztechnologie stellen das Unternehmen auf eine führende Position auf den Märkten für Verbraucher, Multimedia und drahtlose Kommunikation. Als globale Firma bedient Philips Semiconductors die wichtigsten Märkte mit Niederlassungen in 40 Ländern. Die Firma hat den Hauptsitz in Eindhoven, Niederlande, und gehört zu Royal Philips Electronics. Besuchen Sie das Unternehmen auf der Webseite von Philips Semiconductors, http://www.semiconductors.philips.com. Dort erhalten Sie weitere Informationen.

1. Statistische Angaben von der Cahners In-Stat Group, Scottsdale, Arizona

ots Originaltext: Philips Semiconductors
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