ots Ad hoc-Service: Münchener Rückvers. <DE0008430000>

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Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG in München

Mit der für den Konzernabschluß 1999 angekündigten Umstellung auf IAS erhöht die Münchener Rück Transparenz und Attraktivität gegenüber Aktionären und Kunden / Erstmals IAS-Zahlen auf Basis des Abschlusses 1998: Danach wäre das Eigenkapital mit 31,6 Mrd. DM um 160 % höher gewesen als in der HGB-Bilanz, der Konzernjahresüberschuß mit 2,3 Mrd. DM etwa doppelt so hoch

Für das laufende Geschäftsjahr 1999 wird die Münchener Rück erstmals ein Zahlenwerk auf IAS-Basis vorlegen; erste Eckwerte hierzu wird sie am 31. März 2000, den kompletten Konzernabschluß am 30.5.2000 veröffentlichen. Die in der Rückversicherung, in der Erstversicherung und neuerdings im Asset Management tätige Finanzgruppe erwartet von der weiter erhöhten Transparenz ihres Zahlenwerks zusätzliches Interesse von Aktionären und Investoren sowie der Kunden an ihren Leistungen. So baut sie ihre Position auf dem Kapitalmarkt und auf den Versicherungsmärkten aus, hieß es in einem Pressegespräch zur Rechnungslegungsmethodik.

Der Wechsel von der HGB- zur international immer mehr verbreiteten IAS-Rechnungslegung läßt die Beitragseinnahmen 1998 des Münchener-Rück-Konzerns mit 49,9 Mrd. DM praktisch unverändert, bewirkt jedoch bei einigen Eckwerten des letztjährigen Konzernabschlusses deutliche Erhöhungen. So wären die Kapitalanlagen per 31.12.1998 gemäß IAS mit etwa 269 Mrd. DM ausgewiesen worden gegenüber 217 Mrd. DM im Geschäftsbericht 1998 gemäß HGB.

Das Ergebnis aus Kapitalanlagen hätte etwa 16,6 Mrd. DM anstatt 15,2 Mrd. DM betragen. Der Konzernjahresüberschuß wäre mit 2,3 Mrd. DM anstatt mit 1,2 Mrd. DM ausgewiesen gewesen; dies hätte ein Ergebnis pro Aktie von DM 13,72 gegenüber DM 6,98 bedeutet.

Die Eigenkapital-Position des Konzernabschlusses hätte 31,6 Mrd. DM betragen anstatt 12,3 Mrd. DM. Diese Steigerung stammt überwiegend aus der Bewertung eines großen Teils der Kapitalanlagen zu Marktwerten. Die Finanzkraft des Münchener- Rück-Konzerns wird also vom künftigen Zahlenwerk wesentlich besser abgebildet. Da jedoch auch nach IAS nicht alle Kapitalanlagen zu Marktwerten bilanziert werden, verbleiben weiterhin Bewertungsreserven.

Rechnungslegung nach HGB = nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches nach IAS = nach International Accounting Standards

Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft
Der Vorstand

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