Schlögl: Mehr Chancen für Niederösterreich

"Die SPÖ-NÖ hat im vergangenen Jahr mehr Chancen für Niederösterreichs Zukunft gebracht", stellte der Vorsitzenden der SPÖ-NÖ BM Mag. Karl Schlögl in einem Pressegespräch fest.

"Niederösterreich ist im Europäischen Parlament sehr gut mit Mag. Karin Scheele vertreten. Die EU Wahlen waren für die Sozialdemokratie in Niederösterreich ein Erfolg. Wir wurden in Niederösterreich klar die Nummer 1 und konnten für die SPÖ die meisten Stimmen aller Bundesländer beisteuern. Karin Scheele vertritt Niederösterreich in wichtigen Ausschüssen. Niederösterreich ist im Nationalrat ebenfalls hervorragend vertreten. Bei der Nationalratswahl wurde die SPÖ wieder klar die Nummer 1 in Niederösterreich und konnte auch bei dieser Wahl für die SPÖ wieder die meisten Stimmen erringen. Obwohl das Gesamtergebnis der SPÖ nicht zufriedenstellend war wurde bei den niederösterreichischen Mandataren der Frauenanteil von 1 auf 3 angehoben. Niederösterreich ist durch die Sozialdemokratie sowohl im nationalen als auch im europäischen Parlament hervorragend vertreten", stellte Schlögl fest.

"In Niederösterreich wurde die personelle Erneuerung der SPÖ neben der Sacharbeit für unser Land abgeschlossen. Mit Landeshauptmannstellvertreter Dr. Hannes Bauer, LR. Bürgermeister Fritz Knotzer und LR. Vizebürgermeisterin Christa Kranzl sind erfahrene Landes- und Kommunalpolitiker in diesen wichtigen Funktionen. Der sozialdemokratische Landtagsklub wird nun von Vizebürgermeister Ewald Sacher geleitet. Mit NR. Dr. Alfred Gusenbauer und der Landesfrauensekretärin GR. Karin Kadenbach hat die Landesgeschäftsstelle eine dynamische und fachlich hervorragende Führung. Unser Familien- und Verkehrskonzept ist zukunftsweisend und zum Teil schon umgesetzt. Viele Initiativen wurden von unsern Landesräten bzw. vom Landtagsklub zum Wohle der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher gesetzt", so der SPÖ-NÖ Vorsitzende weiter.

"Die niederösterreichischen Sozialdemokraten gehen mit viel Schwung, Ideen und Engagement für unsere Heimat in das nächste Jahrtausend", stellte Schlögl fest.

Als Schwerpunkte für 2000 nannte Schlögl die Demokratisierung Niederösterreich, die Regional- und Grenzlandförderung, die Stärkung des Wirtschaftsstandortes und seine Einbeziehung in die Internationalen Verkehrswege, den weiteren Ausbau der Infrastruktur - wie Telekommunikationseinrichtungen für unsere Wirtschaft und die Absicherung der sozialen Errungenschaften.

"Als Vorsitzender der SPÖ-NÖ begrüße ich die Aussagen des ÖVP -Obmannes Schüssel Regierungsverhandlungen zu führen. Ich befürchte aber wie viele in der SPÖ, daß die VP bereits mit der FP eine Regierungsvereinbarung vorbereitet. Österreich braucht eine stabile und international anerkannte Regierung. Wir haben ein Budget zu machen, wir haben die Reformen, wie vom Wähler gewünscht einzuleiten und durchzuführen. Die Menschen erwarten eine handlungsfähige Regierung, die sozialen Frieden und Sicherheit sowie Wohlstand garantiert. Für mich ist dies eine Koalition neuen Stiels zwischen SPÖ und ÖVP", so Schlögl.

"Ich bekenne mich zur Zusammenarbeit von SPÖ und ÖVP um Österreich weiter auf Erfolgskurs ins nächste Jahrtausend zu führen. Ich lehne eine Regierung zwischen ÖVP und FPÖ ab. Die ÖVP hätte keine Legitimation durch die Wählerinnen und Wähler als 3. den Bundeskanzler zu stellen. Die SPÖ hat ihr Reformpaket auf den Tisch gelegt. Die SPÖ hat mit Viktor Klima die Persönlichkeit für den Bundeskanzler. Ich bin sicher, daß bei gutem Willen rasch ein zukunftsweisendes Regierungsprogramm zu erstellen ist", so der SPÖ-NÖ Vorsitzende.
(schluss)

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