Ziviltechniker beschlossen Pensionsreform.

Scheifinger: "Faßt 90 % Zustimmung ist größter Erfolg meiner Präsidentschaft"

Wien (ots) - Der Kammertag der Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten hat am Wochenende mit überwältigender Mehrheit eine Pensionsreform beschlossen. Das höchste Gremium der Ziviltechniker folgte damit einem Vorschlag des Präsidenten Peter Scheifinger und des Vorsitzenden des Kuratoriums der sogenannten Wohlfahrtseinrichtungen (WE), Harald Wieser. Die Reform sieht im wesentlichen ein Kapitaldeckungsverfahren mit sozialen Einschleifregelungen für Ältere, statt den bisherigen Umlageverfahren vor. Im Vorfeld des Kammertages hat es heftige interne Diskussionen über den künftigen Weg der seit Anbeginn selbständigen Altersversorgung der Ziviltechniker gegeben. Diese hatten in den letzten beiden Jahren zugenommen, nach dem sich viele Funktionäre für eine Überführung in das staatliche Sozialversicherungssystem stark gemacht hatten.

"Das Verhandlungsergebnis mit dem Sozialministerium hätte nicht nur eine Selbstaufgabe bedeutet sondern wäre auch mit erheblichen Schlechterstellungen der Ziviltechniker gegenüber anderen Selbständigen verbunden gewesen" erklärte Scheifinger.

"Die nunmehr angenommenen Vorschläge beenden ein jahrzehntelang diskutiertes Problem und zeigen den Reformwillen einer autonomen Kammer, die auch eine solche bleiben will", sagte Scheifinger. Nur fünf von neununddreißig Kammertagsmitgliedern stimmten schließlich gegen die vorgelegte Reform. Das eine so breite Mehrheit in einer so "Diffizilen und kontroversiellen Frage, wo auch Wirtschaftsblätter bei internen Intrigen mitpielten", schließlich doch so deutlich Ihrem Präsidenten folgten, bezeichnete Scheifinger " Als den bisher größten Erfolg meiner Präsidentschaft".

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