VP-Neuhuber fordert Anreize für Investitionen in der Innenstadt

Wien (ÖVP-Klub) "Wenn wir es ernst meinen, mit der verstärkten Sanierung der Innenstadt, dann brauchen wir neue Anreize für Investionen", erklärte heute der Wiener VP-Abgeordnete GR Alexander NEUHUBER. "Wir stehen in Wien, nach dem Auslaufen der Mietzinsrücklagenregelung mit Ende des Jahres, vor zweierlei Problemen, die dringend einer Lösung bedürfen", so der Immobilienexperte NEUHUBER.

Zum einen, so fürchtet NEUHUBER, droht ein Investitionsstop, private und
institutionelle Zinshauseigentümer werden nicht mehr in ihr Haus investieren
oder verkaufen an Spekulanten. Davon sei vor allem Wien betroffen, das einen
besonders hohen Anteil an Althäusern besitzt.

Zum anderen, so NEUHUBER weiter, sei ein Ansteigen der ohnehin über dem Bundesdurchschnitt liegenden Arbeitslosigkeit, vor allem ausgelöst durch
Kündigungen der schwer betroffenen Bau- und Baunebengewerbe, zu befürchten.

"Jetzt muß rasch gehandelt werden", meint der ÖVP-Landtagsabgeordnete und
Wirtschaftsbundobmann Wien 1, "sonst nehmen Althäuser und Arbeitsmarkt
bleibenden Schaden. Der Bundesgesetzregler und der Finanzminister sind
aufgerufen, geeignete Maßnahmen zu setzen."

Vorschläge gäbe es ja genug, meinte NEUHUBER, im Beruf Immobilienfachmann und daher mit der Materie bestens vertraut: z. B. die Einführung eines Verlustvortrages für Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung, also die unternehmensähnliche Bewertung des Hausbesitzes, Sofortabsetzung von Verbesserungsarbeiten für alle Wohnhäuser, steuerfreie Ansparmöglichkeiten,
Sonderabsetzung für thermische Sanierungen etc.

"Die Wiener ÖVP weist seit Jahren auf die drohende Gefahr hin -leider
stoßen wir dabei beim Koalitionspartner auf taube Ohren - Hausbesitz wird
noch immer in die Schublade des Kapitalisten eingeordnet", meint NEUHUBER
und schließt: "Gerade die Gewerkschaft weiß um die Wichtigkeit der Arbeitsplatzerhaltung, leider kann sie aber auch bei vernünftigen Vorschlägen nicht über ihren klassenkämpferischen Schatten springen."

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