SAG NEIN ZUM ADVENT-STRESS

95% aller Verkehrsunfälle sind auf menschliches Versagen zurückzuführen - darum: Relaxen und sich nicht vom vorweihnachtlichen Einkaufschaos anstecken lassen

Wien (OTS) - Die besinnlichste Zeit im Jahr, der Advent, ist oft auch die hektischste. Eine Binsenweisheit. Doch Hektik kann im Verkehr fatale Auswirkungen nach sich ziehen. Auch an sich angepaßte Fahrer steigen unter Streß leichter aufs Gas. Zehn tödliche Unfälle ereigneten sich in der Vorwoche aufgrund von unangepaßter Geschwindigkeit. Sieben Fußgänger kamen durch Fremdverschuldung ums Leben. Aufgrund der Tatsache, daß 95% der Verkehrsunfälle durch menschliches Versagen verursacht werden, ist es im vorweihnachtlichen Streß besonders wichtig, kühlen Kopf im Verkehr zu bewahren. Darum einige Tips der KfV-Verkehrspsychologen:

Nerven sparen, Öffis fahren: Wer einen anstrengenden Einkaufssamstag hinter sich hat, kann sich den zähen Verkehr nach Hause am einfachsten ersparen, in dem er von vornherein öffentliche Verkehrsmittel benutzt.

Mit Hupen geht's auch nicht schneller: Besser ist, tief durchatmen, entspannende Musik hören und sich Zeit nehmen.

Wenn jemand vor Ihnen blinkt, lassen Sie den Fahrer einreihen. Andere wollen auch Geschenke für ihre Lieben kaufen. Umso eher, wenn es ein Lkw ist, es könnten Ihre Geschenke darin sein. Last but not least: Weihnachtsengel zu Fuß haben wie alle Fußgänger Vorrang.

Jeder kann seinen Beitrag dafür leisten, damit das Miteinander im Verkehr kein Gegeneinander wird. Eine Maßnahme, die rücksichtsvolles Fahren fördert, ist der Punkteführerschein. Ziel ist, die Minderheit der Fahrer, denen die Einsicht in die Verkehrsregeln fehlt, zur Einhaltung derselben zu motivieren, um die Mehrheit der Verkehrsteilnehmer vor den Rowdies zu schützen.

Unfallbilanz der Vorwoche: (19 Todesopfer, davon 6 zum Wochenende)

Bei den tödlichen Verkehrsunfällen in der vergangenen Woche verloren 9 PKW-Insassen (davon 8 Lenker), 1 Lkw-Insasse und 9 Fußgänger ihr Leben.

Als vermutliche Hauptunfallsursachen dieser tödlichen Verkehrsunfäll mußten nicht angepaßte Fahrgeschwindigkeit (10), Vorrangverletzung (1), Überholen (1), Unachtsamkeit (2), Übermüdung (1), Sonstige (1) und Fehlverhalten von Fußgängern (2) festgestellt werden. Bei einem Verkehrsunfall konnte die Ursache bisher nicht ermittelt werden. Sieben ußgänger kamen durch Fremdverschulden ums Leben. Alkoholisierung war bei zwei Unfällen Mitursache. Zwei tödlich verletzte Fahrzeuginsassen waren nicht angegurtet. 6 der 19 Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang waren so genannte "Alleinunfälle". Ein Fahrzeuglenker beging Fahrerflucht. =

(Siehe auch OTS0083 - Bundesministerium für Inneres)

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