Nach dem Punsch nicht mehr ans Steuer:

Unfallrisiko bei 0,5 Promille doppelt so hoch

St.Pölten (NLK) - Die traditionellen Weihnachtsfeiern, Glühweinstände und Christkindlmärkte locken alljährlich zum Plausch bei heißem Punsch. Aber Vorsicht: Die Heimfahrt sollte mit dem Taxi, mit Fahrgemeinschaften und nüchternem Lenker oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln angetreten werden. Mischgetränke sind nämlich unberechenbar. Wieviel Alkoholträchtiges oder Hochprozentiges sich genau im zuckersüßen Trunk befindet, läßt sich nämlich vom Konsumenten nicht abschätzen.

Daher gilt auch die Regel nicht, daß jeder gesunde und normalgewichtige Mensch bei gefülltem Magen 0,5 Liter Bier oder ein Viertel Wein trinken kann und dennoch höchstwahrscheinlich noch unter 0,5 Promille bleibt. Beeinträchtigungen können aber generell auch schon unter 0,5 Promille vorliegen. Bei einem Verkehrsunfall mit Personenschaden wären also strafrechtliche Konsequenzen nicht auszuschließen. Bei 0,5 Promille Alkohol im Blut besteht bereits das doppelte Unfallrisiko, bei 0,8 Promille gar das vierfache.

Die Promillehöhe ist übrigens vom Körpergewicht, der Trinkdauer, der Magenfüllung, der individuellen Relation zwischen Muskel- und Fettgewebe, dem Enzymstoffwechsel, dem Geschlecht und dem Gesundheitszustand abhängig, nicht aber von der subjektiven Befindlichkeit und von der Selbsteinschätzung der Trinkfestigkeit. Auch nicht von der körperlichen Tätigkeit, denn Alkohol kann man nicht "herausschwitzen". Mit anderen Worten: Schon ein Glas Glühwein kann zuviel sein.

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