Motz: Wärmekraftwerk Korneuburg darf nicht "ohne wenn und aber" unter den Hammer kommen

Verkauf nur mit Betriebs- und Beschäftigungsgarantie

St. Pölten, (SPI) - Österreichs größter Energieproduzent, die Verbundgesellschaft, hat über die Investmentbank Morgan Stanley vier thermische Kraftwerke international zum Verkauf ausgeschrieben. Auf diesem Wege sollen die Verbund-Anlagen Korneuburg, St. Andrä, Voitsberg und Zeltweg für insgesamt 1,8 Milliarden Schilling an den Mann gebracht werden. Angeblich gibt es für den Standort Korneuburg bereits einige Interessenten. Trotzdem sind die 36 Beschäftigten ziemlich verunsichert, weil ihnen ihr Arbeitgeber keine Informationen über die Verkaufsabsicht und vor allem nicht über die Bedingungen, unter denen ein Verkauf stattfinden könnte, gegeben hat. "Nicht "ohne wenn und aber" darf das Wärmekraftwerk Korneuburg vom Verbund verkauft werden", hält der Korneuburger SP-LAbg. Mag. Wolfgang Motz zur aktuellen Situation fest.****

"Wenn es tatsächlich zu einer Veräußerung des Kraftwerkes Korneuburg kommt, dann sind zum einen die betroffen Beschäftigten bzw. zumindest der Betriebsrat über den aktuellen Stand der Verhandlungen umgehend zu informieren und zum anderen müssen einige Garantien vom neuen Eigentümer im Sinne der Belegschaft abgegeben werden. Die Beschäftigten wollen keine Vorteile durch den Eigentümerwechsel erzielen, sondern wollen nur ihre bestehenden Rechte und Verträge abgesichert wissen. Der Käufer des thermischen Kraftwerkes müsste eine Betriebsgarantie sowie eine Beschäftigungsgarantie übernehmen. Nur so kann gewährleistet werden, dass der Standort Korneuburg weitergeführt und alle 36 Beschäftigten übernommen werden. In diesem Zusammenhang muss auch darauf geachtet werden, dass die derzeit bestehenden arbeitsrechtlichen Ansprüche übernommen werden und die Kollektivvertragszugehörigkeit erhalten bleibt. Dies kann nur dadurch erreicht werden, indem man den Betriebsrat als Interessensvertretung der Belegschaft in die Verkaufsverhandlungen miteinbezieht", unterstützt LAbg. Mag. Wolfgang Motz voll und ganz die Forderungen der Belegschaft des Wärmekraftwerkes Korneuburg.
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