Lembacher: Keine Einsparungen auf Kosten der Familien

Karenzgeld für alle bleibt Forderung an neue Bundesregierung

Niederösterreich, 5.12.99 (NÖI) Einen Appell an den Finanzminister richtete die Familiensprecherin der Volkspartei Niederösterreich, LAbg. Marianne Lembacher: "Finanzminister Edlinger ist gerade
dabei, wahllos den Sparstift anzusetzen. Es darf aber keinesfalls
zu Einsparungen bei den Familien kommen. Die Familien wurden
bereits bei den vergangenen beiden Sparpaketen kräftig zur Kasse gebeten. Das muß ein Ende finden".****

Angesichts des dramatischen Geburtenrückgangs in Österreich müssen Maßnahmen ergriffen werden, die es Familien wieder erleichtern, Kinder in die Welt zu setzen. Eine Hauptforderung
dabei ist das "Karenzgeld für alle" als ein erster Schritt. Jene Mütter und Väter, die heute noch immer vom Karenzgeld ausgeschlossen sind, benötigen es dringend. Darüber hinaus ist die Finanzierung aus dem Familienlastenausgleichsfonds gesichert und berührt das Budget nicht einmal, so Lembacher.

"Eine neue Bundesregierung muß die Familie als zentrales Anliegen in ihr Arbeitsprogramm aufnehmen. Neben dem Karenzgeld
für alle muß auch eine flexiblere Arbeitszeitgestaltung durch eine höhere Anzahl von Teilzeitarbeitsplätzen erreicht werden. Wir werden nicht locker lassen, bevor diese Hauptforderungen erreicht sind", betonte Lembacher.

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