FORMAT: ÖVP fordert noch vor Vorstandssitzung zusätzliche Gespräche mit der SPÖ

Erst dann könnte Oppositionsbeschluß revidiert werden

Wien (OTS) - In einem Bericht des am Montag erscheinenden Nachrichtenmagazins FORMAT fordern prominente ÖVP-Politiker zusätzliche Gespräche mit der SPÖ. Diese müßten noch vor der angekündigten Vorstandssitzung Mitte Dezember stattfinden. Die Ergebnisse der Diskussionen seien Grundlage der Debatten über die Revidierung des ÖVP-Oppositionsbeschlusses. Salzburgs Landeshauptmann Franz Schausberger: "Für eine Änderung des Oppositionsbeschlusses sind sehr viele Argumente notwendig, da muß schon vorher sehr viel Gewichtiges am Verhandlungstisch liegen. Wir müssen vor der Vorstandssitzung viele Gespräche mit der SPÖ führen. Das sollen jedoch keine Regierungsverhandlungen sein. Wir brauchen gegenüber der Öffentlichtkeit sehr gute Gründe, um von unserer bisherigen Linie abzugehen." Schausberger weiter: "Genauso wie die Gespräche mit der SPÖ, sollten auch jene mit der FPÖ bei der möglichen Revidierung des Oppositionsbeschlusses berücksichtigt werden. Da müssen wir als Partei sehr offen sein." Unterstützung für seine Linie erhält Schausberger vom Wiener ÖVP-Obmann Bernhard Görg: "Es wäre ja völlig unsinnig, unseren Oppositionsbeschluß in Form eines Blindfluges noch vor ersten Verhandlungen über Bord zu werfen." Görgs Forderung: "Es muß eine Punktuation der SPÖ geben, über die wir im Vorstand entscheiden. Ohne dieses Papier ist an Regierungsverhandlungen überhaupt nicht zu denken." Auch der Generalsekretär der Wirtschaftskammer, Günter Stummvoll denkt ähnlich: "Es sollte mit der SPÖ vor offiziellen Regierungsbildungsverhandlungen Gespräche geben. Wir müssen ja zumindest wissen, wie groß die Chancen auf eine Einigung mit der SPÖ sind."

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