Krüger: Gegen Verstaatlichung der Kulturpolitik

Wien, 1999-12-02(fpd) - Unreflektiert die Erhöhung des Kunstbudgets zu fordern, wie dies die IG-Autoren macht, sei wenig innovativ und lediglich ein Schritt weiter in Richtung Gesamtverstaatlichung der Kulturpolitik, meinte heute der Vorsitzende des parlamentarischen Kulturausschusses Abg. Dr. Michael Krüger. Hingegen gelte es, neue Förderungsmechanismen wie etwa das Kunstsponsoring einzuführen.****

Was den Vorwurf des Dilettantismus betreffe, müßte sich ausschließlich die SPÖ angesprochen fühlen, deren Projekt Kunst zur "Chefsache" zu erklären, kläglich gescheitert sei, meinte Krüger.

FPD: Zur Person Krüger

Völlig zu recht werden im Aufruf der IG-Autoren von Kulturpolitikern Sachkenntnisse in kunst- und kulturrelevanten Rechtsbereichen eingefordert. Mit Dr. Krüger, der vor einigen Jahren (laut News) unter die besten Wirtschaftsanwälte Österreichs gereiht wurde, haben die Freiheitlichen einen ausgewiesenen Rechtsexperten im Bereich Medienrecht, Grundrechte und Urheberrecht.

Die Unterfertiger des Aufrufs werden ersucht, für die FPÖ und ihre Standpunkte jene Toleranz aufzubringen, die sie für sich selbst einfordern. (Schluß)

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