Onkologie: Merck und ImClone gründen erstes internationales Phase-III-Studienzentrum für monoklonalen Antikörper C225

New York, N.Y. und Darmstadt (ots) - ImClone Systems (Nasdaq:
IMCL) und Merck KGaA haben heute die Ausweitung der klinischen Phase-III-Studie mit C225 auf Spanien bekanntgegeben. Im Rahmen dieser Studie untersuchen beide Partner den biologischen Krebswirkstoff C225 in Kombination mit Strahlentherapie an 416 Patienten mit Tumoren im Kopf- und Halsbereich. C225 ist ein monoklonaler Antikörper, der einen Wachtumsfaktor (Epidermal Growth Factor, EGF) hemmt, der normalerweise für das Wachstum und die Wiederherstellung von Krebszellen verantwortlich ist. Für die Ausweitung der Studie auf Spanien erhält ImClone eine Milestone-Zahlung von sechs Millionen US-Dollar.

"In den zwölf Monaten hat ImClone das C225-Projekt durch die Aufnahme von zwei klinischen Phase-III-Studien an Patienten mit fortgeschrittenen Kopf- und Halstumoren sowie zwei weitere Phase-II-Studien an Krebspatienten erfolgreich vorangetrieben", sagt Harlan W. Waksal, Chief Operating Officer von ImClone Systems. "Die Einrichtung des neuen europäischen Studienzentrums ist der erste Schritt in unserer gemeinsamen Strategie, C225 für den Einsatz ausserhalb Nordamerikas zu entwickeln".

"Wir sind zuversichtlich, dass C225 auch in Europa vergleichbar gute Ergebnisse beim Einsatz gegen Kopf- und Halstumore zeigen wird, wie sie bereits in den USA erzielt wurden", sagt Klaus Hönneknövel, Mitglied des Pharma Management Board der Merck KGaA und verantwortlich für das Therapiefeld Onkologie.

Merck und ImClone arbeiten seit 1998 gemeinsam an der Entwicklung des monoklonalen Antikörpers C225. Im Rahmen eines Kooperationsvertrages haben beide Partner vereinbart, dass Merck C225 ausserhalb Nordamerikas entwickeln und vermarkten wird, während ImClone die Rechte für Nordamerika hält. Den japanischen Markt werden beide Unternehmen gemeinsam erschließen. Zur kommerziellen Herstellung des Antikörpers kann ImClone über einen Kreditrahmen von rund 30 Millionen US-Dollar verfügen.

Neben C225 erforschen Merck und ImClone seit 1990 einen Impfstoff mit der Bezeichnung BEC-2, der momentan im Rahmen einer internationalen Phase-III-Studie gegen das kleinzellige Lungenkarzinom getestet wird.

Der Forschungsschwerpunkt Onkologie bei Merck basiert auf vier Technologieplattformen (Monoklonale Antikörper, Krebsimpfstoffe, Immunocytokine und Anti-Angiogenese) und umfaßt derzeit zehn Einzelprojekte in unterschiedlichen Stadien der präklinischen und klinischen Entwicklung. Mit der Markteinführung der ersten Medikamente wird etwa für das Jahr 2002 gerechnet.

Die Merck KGaA ist ein Verbund innovativer Unternehmen, die mit ihren Produkten in den Märkten Pharma, Labor und Spezialchemie entscheidende Beiträge zu mehr Gesundheit und Lebensqualität leisten. Das Unternehmen mit Sitz in Darmstadt ist mit 33.000 Mitarbeitern in 120 Ländern vertreten und erzielt einen Umsatz von rund zehn Milliarden DM. Merck betrachtet die Förderung der Eigeninitiative und Selbstverantwortung der Mitarbeiter, anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung sowie strikte Kundenorientierung in den Märkten als Schlüssel zum langfristigen Unternehmenserfolg.

ots Originaltext: Merck KGaA
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