Wiener Messe: Wiener Liberale drängen auf Entscheidung

Alkier: Gemeinde, Bank Austria und Wirtschaftskammer sollen ihre Verantwortung ernst nehmen

Wien (OTS) "Wenn nicht sofort eine Entscheidung über die Zukunft der Wiener Messe fällt, schlittert diese nächstes Jahr in ein finanzielles und strategisches Desaster", warnte heute LIF-Landtagsabgeordneter Wolfgang Alkier angesichts der tristen Messeprognosen für 2000. Er erinnerte weiters daran, dass Stadträtin Ederer und Stadtrat Görg in einer Presseunterlage vom 30. September (!) noch für Oktober (!) eine Entscheidung über den Kauf der Messe-Anteile angekündigt hatten.

"Offensichtlich sind die Bemühungen aller Beteiligten, zu einer Lösung zu kommen, nicht intensiv genug", so Alkier, der ein Private Public Partnership der angekündigten reinen "Rekommunalisierung" vorziehen würde.

Neben der Verantwortung der Gemeinde für das international mit hoher Umwegrentabilität funktionierende Messegeschäft müssten auch die derzeitigen Aktionäre ihren wohl schmerzhaften, aber notwendigen Beitrag zu einer Lösung liefern. "Insbesondere die Bank Austria, deren wichtige Rolle für den Wirtschaftsstandort von Bürgermeister Häupl stets betont wird, kann sich hier nicht einfach zurücklehnen. Die Alternativen sind ein endgültiger Niedergang der Wiener Messe oder ein faires Verteilen der ‚Altlasten' und Neuinvestitionen", so Alkier.

Die Liberalen hoffen auf einen Konsens der momentan laufenden Bewertungsgutachten, die von Bank Austria und Gemeinde beauftragt wurden. "Diese sollten nächste Woche vorliegen. Dann gilt es, noch vor Weihnachten klare Entscheidungen zu treffen", so Alkier abschließend.

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