Carnuntum und Vorderösterreich wandern durch Deutschland

Ausstellungsreigen begann in Freiburg

St.Pölten (NLK) - Alte historische Verbindungen zeigt die Ausstellung "Vorderösterreich - nur die Schwanzfeder des Kaiseradlers? Die Habsburger im deutschen Südwesten" auf, die in den Sommermonaten nach dem Start in Rottenburg am Neckar auf Schloß Schallaburg lief und gemeinsam mit dem Württembergischen Landesmuseum Stuttgart konzipiert worden war. Gestern, 1. Dezember, eröffnete der Dritte Landtagspräsident, Ing. Johann Penz, die Schau bei der nächsten Station im Augustinermuseum Freiburg im Breisgau, wo sie als Landesausstellung von Baden-Württemberg läuft. Sie ist dort bis einschließlich 27. Februar 2000 zu sehen.

Bei dieser Ausstellung handelt es sich um die Aufarbeitung eines wichtigen Kapitels gemeinsamer Geschichte. Das ehemalige Vorderösterreich resultierte aus den Bemühen der Habsburger, seit Rudolf von Habsburg 1273 zum deutschen Kaiser gewählt wurde, das Erbe der Staufer anzutreten und immer mehr Teile des ehemaligen Herzogtums Schwaben in den Besitz zu bekommen. Schließlich dehnte sich das Herrschaftsgebiet, ausgehend von der Stammburg im Aargau, vom Kamm der Vogesen bis zum Lech sowie vom oberen Neckar bis zur Donau und zu den Alpen. Vorderösterreich blieb ein zersplittertes Territorium ohne eigenen Mittelpunkt, da sich der Schwerpunkt der Habsburgischen Politik nach dem Gewinn des Herzogtums Österreich in den Osten verlagerte. Die Vorlande blieben aber über Jahrhunderte hinweg für die Habsburger von großer Bedeutung. Der Verlust dieser Territorien war eine Folge der napoleonischen Kriege zu Beginn des 19. Jahrhunderts.

In Freiburg wird in nächster Zeit auch eine weitere, von Niederösterreich zur Verfügung gestellte Ausstellung gezeigt. Jene Carnuntum-Ausstellung, die schon Begleitausstellung zur Vorderösterreich-Schau in Rottenburg war, wird in der Universitätsbibliothek Freiburg in erheblich erweiterter Form präsentiert. Sie trägt den Titel "Carnuntum. Eine römische Metropole an der Bernsteinstraße", soll Mitte Februar 2000 eröffnet werden und bis Ende April 2000 laufen. Als weitere Stationen sind die Städte Krefeld, Hamburg, Trier und Frankfurt vorgesehen.

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