Hilfe für Arbeitslose:

Land unterstützt katholische Aktion

St.Pölten (NLK) - Das "Netzwerk der Solidarität" der Katholischen Aktion der Diözese St.Pölten wird in den Territorialen Beschäftigungspakt aufgenommen. "Damit kann schon im nächsten Jahr den Arbeitslosen in den neun Mitgliedsgemeinden wirksam geholfen werden", berichtete Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop heute über das Ergebnis der Verhandlungen mit Vertretern der Katholischen Aktion.

"Netzwerk Solidarität" ist eine Initiative der Katholischen Aktion der Diözese St.Pölten und hat das Ziel, in Krems, St.Andrä-Wördern, Tulln, Herzogenburg, Neulengbach, Klosterneuburg, Amstetten, St.Valentin und St.Pölten Langzeitarbeitslosen vor Ort zu einem Job zu verhelfen. Die örtlichen Pfarren und Pfarrgemeinderäte nutzen ihre guten Kontakte zu lokalen Betrieben, um Arbeitslose aus der Umgebung nach einer psychologischen Betreuung zu vermitteln. Die Katholische Aktion der Diözese St.Pölten hat in den neun betreuten Gemeinden rund 3.500 Arbeitslose erhoben.

Die Beratung der Arbeitslosen durch das "Netzwerk der Solidarität" erfolgt in drei Schritten:

Zuerst wird die Situation am lokalen Arbeitsmarkt erfaßt. Dann werden die Umsetzungschancen bewertet, und schließlich werden interessierte Arbeitslose persönlich motiviert, geschult und mit möglichen Arbeitgebern in Verbindung gebracht. Für die Durchführung des Beratungsprojektes stehen zwei Personen als Betreuer zur Verfügung.
Die Kosten der Initiative "Netzwerk Solidarität" im Jahr 2000 belaufen sich auf 1,2 Millionen Schilling. Die Finanzierung erfolgt gemeinsam durch das Arbeitsmarktservice NÖ, das Land Niederösterreich und die Diözese St.Pölten.

"Wir gehen davon aus, daß das Netzwerk Solidarität‘ im nächsten Jahr zumindest 50 Arbeitslosen zu einem Job verhelfen wird. ‚Netzwerk Solidarität‘ ist überdies ein gutes Beispiel dafür, wie der territoriale Beschäftigungspakt zwischen Land und Arbeitsmarktservice auf kommunaler Ebene fortgeführt wird", betont Prokop.

Nähere Informationen: 02742/398-371.

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