Schneeberger: Edlinger gefährdet die Zukunfts-Chancen unserer Jugend Ul.: "Finanzminister Ferdinand Raimund" setzt seinen Hobel an und hobelt alle gleich!

Niederösterreich, 2.12.99 (NÖI) Finanzminister Rudolf Edlinger wandelt auf den Spuren von Ferdinand Raimund. Wie im
"Verschwender" setzt er jetzt seinen Hobel an und hobelt alle gleich. Was bei Raimund allerdings Satire ist, ist bei Edlinger gefährliche Realität. Denn die lineare Kürzung des Budgets um 20 Prozent zeugt nicht nur von besorgniserregender Konzeptlosigkeit, sondern gefährdet auch den Ausbildungsstandort Österreich, kritisiert LAbg. Klaus Schneeberger als Bildungssprecher der VP Niederösterreich.****

Es ist noch kein Monat her, daß per Verordnung des Wissenschaftsministers der Standort Wiener Neustadt zur ersten echten Fachhochschule Österreichs ernannt wurde, weitere Städte sollen demnächst folgen. Aber schon will der Finanzminister den Geldhahn wieder zudrehen. Dabei steht fest: Der Aufbau der Fachhochschulen war die erfolgreichste Markteinführung der vergangenen Jahre, sie zählen zum Besten, was das österreichische Bildungssystem zu bieten hat. Die Absolventen sind
bestausgebildete Fachkräfte und in der Wirtschaft dementsprechend gefragt, die Magister (FH) können meist unter mehreren
Jobangeboten wählen. Wenn Edlinger jetzt in diesem Bereich spart, kürzt er damit auch die Zukunftschancen unserer Jugendlichen, so Schneeberger.

Wobei die lineare Kürzung auch die Frage aufwirft, ob Edlinger als Finanzminister noch tragbar ist: Denn wem bei Budgetproblemen nichts anderes einfällt, als an allen Ecken und Enden in gleichem Ausmaß die Mittel zu streichen, hat entweder keinen mittel- und langfristigen Budgetplan oder den Überblick über den österreichischen Haushalt verloren. Beide Szenarien sind keine Empfehlung für eine weitere Legislaturperiode Edlingers als Finanzminister, so Schneeberger.
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