IM-Umfrage: Unternehmer erwarten deutlich bessere Konjunktur für 2000

50,9 Prozent der heimischen Topmanager rechnen für 2000 mit einer besseren Auftragslage als im Vorjahr. Das ergab eine Umfrage des Österreichischen Industriemagazins unter den Vorständen der größten heimischen Unternehmen

Wien (OTS) - In den Vorstandsetagen blickt man mit Optimismus der Geschäftsentwicklung im kommenden Jahr entgegen. Von über 100 befragten Vorständen, Generaldirektoren und Unternehmern gaben in der neuesten Industriemagazin-Umfrage 50,9 Prozent an, mit einer besseren Geschäftsentwicklung als im Jahr 1999 zu rechnen. Immerhin 41,2 Prozent erwarten sich, ihre Ergebnisse halten zu können, nur 7,9 Prozent sind pessimistisch.

Die von dem Monatsmagazin in der Dezember-Ausgabe veröffentlichte Umfrage läßt außerdem auf einen Anstieg der Gesamtkonjuktur schließen. Von den befragten Führungskräften, die über 300 Milliarden Schilling Umsatz repräsentieren, prognostizieren über achtzig Prozent eine bessere Entwicklung ihrer Branche.

50 Prozent wollen im/ins Ausland expandieren.

Überraschend auch die Expansionspläne der Befragten: Genau 50 Prozent planen eine Expansion ins Ausland, 70,2 Prozent erhoffen sich auf den Auslandsmärkten verstärktes Wachstum.

Entspannung ist auch am Arbeitsmarkt zu erwarten:
Personalsenkungen sind laut der Umfrage des Industriemagazins in nur 26,3 Prozent der Unternehmen geplant, 31,6 Prozent wollen ihren Personalstand erhöhen. 41,2 Prozent gehen davon aus, auch im nächsten Jahr gleich viele Mitarbeiter wie 1999 zu beschäftigen.

Die detaillierten Umfragedaten erhalten Sie beim Österreichischen Industriemagazin.

Welche großen Vorhaben werden Ihr Unternehmen im kommenden Jahr prägen?

Expansion im Ausland 50,0 %
Technische Rationalisierungen
in der Produktion 43,9 %
Reengineering der
Geschäftsprozesse 43,0 %
Erschließung neuer Märkte 42,1 %
e-Commerce-Projekte 27,2 %
Unternehmens-Akquisitionen 20,2 %
Einführung neuer Arbeitszeit-
modelle 17,5 %
QM/Umwelt-Zertifizierungen 9,6 %
Outsourcing von Dienstleistungen 9,6 %
Outsourcing im Logistikbereich 8,8 %
Outsourcing von Instandhaltung/
Facility Management 7,9 %
Einführung von Mitarbeiter-
beteiligungsmodellen 7,9 %
Outsourcing im EDV-Bereich 7,0 %
Keine besonderen Vorhaben/
Konsolidierung 3,5 %

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