AK fordert: Mineralölwirtschaft muss "40-Groschen-Vereinbarung" einhalten

Preise in Österreich überdurchschnittlich gestiegen - Österreich jetzt viertteuerstes Land in der EU

Wien (OTS) - Die AK übt scharfe Kritik an der österreichischen Nettopreis-Entwicklung bei Benzin: Bereits zum zweiten Mal hat der Nettopreisabstand bei Eurosuper die 40-Groschen überschritten und ist diese Woche sogar noch angestiegen. Diesel hat erstmals die 40-Groschen-Grenze erreicht. Die AK befürchtet nun, dass die Mineralölwirtschaft die internationalen Preiserhöhungen ausnutzt, um aus der 40-Groschen-Vereinbarung auszusteigen. Das wird die AK nicht akzeptieren. Wirtschaftsminister Farnleitner muss daher raschest die Monitoring-Gruppe einberufen, fordert die AK: Es muss dringend gehandelt werden, um den Benzinpreis wieder auf den EU-Schnitt zu bringen. ****

Die jüngsten Meldungen über die Treibstoffpreisentwicklung zeigen:
Die Rohölpreise sind zwar leicht gesunken, jeodch wurde diese Preissenkung durch den erhöhten Dollakurs ausgeglichen. Auch auf den Produktmärkten in Rotterdam hielt der Preisauftrieb an, was zu einer Verteuerung der nationalen und EU-Durchschnittspreise bei Benzin und Diesel führte.

Die AK kritisiert, dass der Preisabstand bei Eurosuper den 40 Groschen Abstand zum EU-Durchschnitt weiterhin überschritten hat, und diesmal sogar noch höher gestiegen ist als in der Vorwoche (4 Groschen). Es ist auch das erste Mal, dass Diesel die 40 Groschen Preisabstand zum EU-Schnitt erreicht hat, berichtet die AK.

Die Benzinpreise sind in Österreich im Vergleich zum EU-Schnitt überdurchschnittlich hoch angestiegen. Östererich ist jetzt wieder das viertteuerste Land in der EU bei den Nettopreisen. Die AK fordert daher, dass Wirtschaftsminister Farnleitner rasch die Monitoring-Gruppe einberuft.

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