AKNÖ-Präsident Staudinger: Meine Vorgaben wurden verwirklicht!

Erweiterter Landesvorstand der Sozialdemokratischen GewerkschafterInnen fixiert einstimmig KandidatInnenliste für AK-Wahl

Wien (FSG). Über 150 ArbeitnehmervertreterInnen aus allen Regionen und Branchen Niederösterreichs haben heute im Rahmen des Erweiterten Landesvorstandes der Sozialdemokratischen GewerkschafterInnen einstimmig die KandidatInnenliste für die Arbeiterkammerwahlen in Niederösterreich vom 2.-19. Mai 2000, mit Präsident Josef Staudinger an der Spitze, beschlossen.++++

Der AKNÖ-Präsident zeigte sich sehr erfreut über dieses klare Votum und den ”überwältigenden Vertrauensbeweis meiner Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter” und betonte, dass auf der Liste seine persönlichen Schwerpunkte ”Frauen” und ”Jugend verwirklicht sind.

Auch die deutliche Vorgabe, dass die Bezirke Niederösterreichs flächendeckend auf der KandidatInnenliste berücksichtigt werden, erhielt die ungeteilte Zustimmung des Landesvorstandes. Dazu Präsident Staudinger wörtlich: ”Es ist mir ein großes Anliegen, ArbeitnehmervertreterInnen aus allen Regionen unseres Landes ins Arbeitnehmerparlament zu bekommen.”

Der AKNÖ-Präsident wiederholte bei der Landesvorstandssitzung auch die wesentlichen Punkte seines Forderungskatalogs für die nächste Legislaturperiode:

1. Neue, zukunftsorientierte Arbeitsplätze. Denn das ist - so zeigen alle Umfragen - nach wie vor das wichtigste Anliegen der Menschen und Grundbedingung dafür, dass es uns allen miteinander gut geht.

2. Höhere Löhne und Gehälter. Denn unser Bundesland liegt nach wie vor im letzten Drittel Österreichs, was die Einkommen betrifft. Ein unhaltbarer Zustand!

3. Mehr Kinderbetreuungsplätze. Denn jedes Kind sollte einen gesetzlich garantierten Anspruch darauf haben. Es muss in einem Land wie Niederösterreich möglich sein, dass man Kinder bekommt und gleichzeitig auch arbeiten geht.

4. Arbeiter mit den Angestellten gleichstellen. Denn es kann nicht sein, dass wir mit dieser zum Himmel schreienden Ungerechtigkeit ins nächste Jahrtausend gehen. Arbeiter sind keine Menschen zweiter Klasse!

5. Faire Chancen für ganz Europa. Denn Niederösterreichs Beschäftigte dürfen bei der bevorstehenden Osterweiterung nicht auf der Strecke bleiben. Notwendig sind internationale, länderübergreifende Strategien.

FSG, 1. Dezember 1999 Nr. 98

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