Hochqualitative Cisco-Netzwerk-Ausbildung an Österreichs Schulen:

Cisco und Unterrichtsministerium ziehen an einem Strang Cisco Networking Academy künftig auch in Österreich

Wien (OTS) - Cisco Systems und das Bundesministerium für
Unterricht und Kunst werden in Zukunft gemeinsam daran arbeiten, den Mangel an IT-Fachkräften in Österreich (laut einer IDC Studie rund 29.000 fehlende Fachkräfte im Jahr 2002) zu reduzieren und das enorme wirtschaftliche Potential des Internets für Österreich nutzbar zu machen: Das Kooperations-Abkommen sieht vor, das Cisco-Modell der "Cisco Networking Academy" in Bildungsinstitutionen in Österreich zu integrieren.

Durch die Initiative "Competence Centers for Information Technology an Schulen" (CCIT) werden die Schulstrukturen für zertifizierte IT-Industrieausbildungen von Unternehmen geöffnet. Die Schulen erhalten dadurch die Möglichkeit, ihr Ausbildungsangebot so zu erweitern, daß Inhalte auf dem neuesten Stand der Entwicklung auf dem Gebiet der Netzwerktechnologien angeboten werden und Absolventen eine zusätzliche Berufsqualifikation erhalten können. Die Teilnahme an der CCIT Initative steht prinzipiell jeder Schule in Österreich offen. Neben Cisco unterstützen noch andere führende IT-Unternehmen wie Microsoft und Novell die CCIT-Initiative.

Cisco wird - in enger Zusammenarbeit mit dem Unterrichtsministerium - ein komplettes Ausbildungssystem einrichten und dem Unterrichtsministerium übergeben. Dieses besteht aus einem Cisco Academy Training Center, welches für das Cisco Ausbildungsprogramm verantwortlich ist und als Ausbildungszentrum für Regional Academies dient. Außerdem sponsert Cisco vorerst 10 Regional Academies in Österreich. Die Regional Academies sind das Aus- und Weiterbildungs-Zentrum für die Lehrer der Local Academies. Die Local Academies (LA) gestalten den konkreten Unterricht und vermitteln die Lehrinhalte an die Schüler.

Derzeit gibt es in Österreich schon zwei Regional und sechs Local Academies. Das Konzept der Cisco Networking Academy ist nicht auf Bildungs-Einrichtungen beschränkt, die dem Bundesministerium für Unterricht und Kunst unterstehen; die Trainingszentren (CATC und RA) stehen auch Regional- und Local Academies zur Verfügung, die unter dem non-profit Gedanken Ausbildungen anbieten (z.B. AMS, bfi).

Unterrichtsministerin Elisabeth Gehrer beschreibt die Vorteile der Kooperation: "Die Implementierung der Ausbildungs-Standards aus der Industrie in das Lehrangebot von Schulen und Bildungsinstitutionen bringt einen massiven Know-how-Transfer. Das ist für den Wirtschaftsstandort Österreich von enormer Bedeutung. Prognosen zeigen einen deutlichen Bedarf an IT-Spezialisten für unsere Wirtschaft auf."

Die Idee der Cisco Networking Academy ist es, Studenten und Schüler auf die Anforderungen und enormen beruflichen Möglichkeiten der Informationsgesellschaft vorzubereiten. Das Programm wird in enger und partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit Schulen und Universitäten durchgeführt und kann in den USA und vielen Ländern Europas bereits auf eine stolze Erfolgsgeschichte zurückblicken. Der Lehrgang versteht sich sowohl als (praxisorientierte) Erweiterung der klassischen technischen Lehrinhalte von Schulen und Universitäten, wird aber auch - wie in Österreich geplant - der Aus- und Weiterbildung von technisch interessierten Arbeitskräften dienen (bfi, WIFI, AMS etc.)

Mike Couzens, Director of Marketing and Training Cisco Europa, freut sich über die Kooperation mit dem Unterrichtsministerium: "Wir bekommen hier in Österreich die Möglichkeit, unser Wissen und unsere Erfahrung an Menschen weiterzugeben, die sich das Know-how aneignen wollen, welches im kommenden Jahrtausend alle Bereich unseres Lebens beeinflussen wird - nämlich die Netzwerktechnologie. Die Kooperation mit dem Unterrichtsministerium ist dabei von entscheidender Bedeutung: Das Konzept der Cisco Networking Academy ist nur mit der aktiven Unterstützung seitens der Schulen und Bildungseinrichtungen sowie den zuständigen Stellen in der Verwaltung umzusetzen!"

Praxisorientiertes Lernen im Labor

Cisco, weltweit führender Anbieter von Internet-Lösungen, ermöglicht allen Interessierten in Labor-Situationen, die den Verhältnissen in der "richtigen" Network-Welt entsprechen, den Umgang mit den Bausteinen der heutigen globalen Informationsnetzwerke zu erlernen. Unter Berücksichtigung modernster Lernmethoden und -technologien wird in den Networking Academies der praxisorientierte Umgang mit Netzwerken gelernt. Die Lehrinhalte sind umfassend:
handwerkliches Wissen - etwa die richtige Verkabelung eines Netzwerkes - steht ebenso auf dem Lehrplan wie die Implementierung, Installation und Wartung komplexer Hard- und Softwarelösungen.

Die Geschichte der Academies - Der Mangel an Netzwerktechnikern

Die Geschichte der Academies begann vor sechs Jahren: 1993 wurde Cisco in den USA mit der Aufgabe betraut, an Schulen Computer-Netzwerke zu installieren. Die Wartung sollte von Mitgliedern des Lehrkörpers durchgeführt werden. Da die Lehrer nicht über die Zeit verfügten, dieser Aufgabe nachzukommen, wurden Netzwerk-Kurse für Schüler initiiert. Der Erfolg die-ser Seminare führte bald zur Etablierung eines Wahlfaches im zeitlichen Umfang eines Semesters. In den mittlerweile über 1000 weltweit angesiedelten Cisco Networking Academies können sich Schüler und Studenten auf das Cisco Certified Networking Associate Exam (CCNA) vorbereiten. Dieses Zertifikat genießt international höchsten Ruf und ermöglicht den Absolventen den Eintritt in einen Arbeitsmarkt, der ständig auf der Suche nach neuen Arbeitskräften ist: Allein in den USA fehlen in Mittel- und Großbetrieben 190.000 IT-Experten! In Österreich ist die Situation ähnlich: Laut einer aktuellen Studie der Industriellenvereinigung berichten bis zu 45 Prozent der Unternehmen von Schwierigkeiten bei der Rekrutierung technischen Per-sonals. Europaweit drohe ein Ringen um die "Mangelware" Techniker, vor allem um anwen-dungsorientierte "Generalisten", heißt es in der Studie.

Background Cisco Systems

Cisco Systems, Inc. (NASDAQ: CSCO) mit Hauptsitz in San Jose (CA) ist mit 12,15 Milliarden US-Dollar Umsatz (31. Juli 1999) weltweit führender Anbieter von Networking-Lösungen für das Internet. Nach nur 12 Jahren Geschäftstätigkeit erreichte Cisco jüngst eine Börsekapitalisierung von über 200 Mrd. Dollar. Die Produktlösungen, die Router, Switches, Access-Server und Netzwerk-Management-Software umfassen, werden eingesetzt, um unternehmensweite Netze mit einer unbeschränkten Anzahl von geographisch verteilten LANs, WANs und IBM-Netzwerken aufzubauen. Kern der Cisco-Lösungen ist die Software Cisco IOS (Internetwork Operating System), der Industrie-Standard für Netzwerkbetriebssysteme. Mehr als 80 Prozent der Basistechnologie des Internet stammt von Cisco. Die österreichische Niederlassung Cisco Systems Austria GmbH hat ihren Sitz im Millennium Tower am Wiener Handelskai, General Manager ist Mag. Christian Fritzsche.

Weitere Informationen:
Gabriele Kluger
Cisco Systems Austria GmbH
Millennium Tower
Handelskai 94-96
A-1200 Wien
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Fax 01/240 30-6300
Cisco Austria: www.cisco.com/at

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