Fachverband gegen Benzinpreisagitation

Wien (OTS) - Steigende Treibstoff- und Heizölpreise werden wieder einmal von politischen Mandataren und Interessenvertretern benützt, um in eigener Sache punkten zu können. Das Ergebnis dieser Art von "Meinungsmache" emotionalisiert nur, trägt aber nicht zu einem besseren Verständnis bei und nützt damit weder dem einzelnen Konsumenten noch der Wirtschaft insgesamt.

Die Fakten sind ganz einfach:

1. Im Jahresverlauf hat sich der Preis von Rohöl durch die von der OPEC beschlossenen Förderkürzungen nahezu verdreifacht (Rohöl Brent von rund 9 auf 26 US$ pro Barrel). Im analogen Ausmaß haben sich Einstandspreise für Benzin, Diesel und Heizöle verteuert. Gleichzeitig sind die Pumpenpreise um ca 20 % gestiegen. Diese Erhöhung landete ausschließlich bei den Ölförderländern und dem Staat. Für die Mineralölfirmen haben sich die Vertriebsspannen nicht verändert. Es ist eine betriebswirtschaftliche Binsenweisheit, daß die Erhöhung von Einstandskosten in den Verkaufspreisen untergebracht werden müssen. Dies nicht zu tun würde zwar den "Wortspendern" und selbst ernannten "Konsumentenschützern" gefallen, ist jedoch ein sicheres Rezept für den Konkurs. Der immer wiederkehrende, geradezu reflexhafte Ruf nach amtlicher Preisregelung planwirtschaftlicher Prägung kann die weltweite Entwicklung von Rohstoffpreisen in Österreich nicht außer Kraft setzten.

2. Der Wechselkurs des US$ als Leitwährung für Mineralölprodukte stieg im Jahresverlauf um ca 17 % und befindet sich derzeit am Jahreshöchststand.

3. Daß Treibstoffpreise an den Tankstellen zu etwa 65 bis 70 % aus Steuern bestehen, ist ebenfalls Allgemeingut.

4. Der Fachverband der Erdölindustrie und dessen Mitgliedsfirmen erläutern seit Monaten die unterschiedlichen europäischen Rahmenbedingungen und deren Auswirkung auf die Preisgestaltung. Diese sind exakt definiert, quantifiziert und den maßgeblichen Kritikern hinlänglich bekannt. Dies zu negieren ist kein Dienst am Kunden, sondern schadet per Saldo der Gesamtheit.

5. Die Mitglieder des Fachverbandes der Erdölindustrie sind stolz darauf, die besten Umwelt- und Dienstleistungsstandards in Europa realisiert zu haben; dies zu Preisen für den Konsumenten, welche im europäischen Mittelfeld liegen

( Zwei Farbgrafiken dazu im Fachverband auf Anfrage als email erhältlich ; email: office@oil-gas.at).

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