FSG-Holzer: Schüssel für Nulllohnrunde im öffentlichen Dienst

Wien (FSG). Mit Empörung reagierte der Vorsitzende der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD), Richard Holzer, auf die "unqualifizierten und unsachlichen Äußerungen" von ÖVP-Chef Schüssel: Angesichts der vom Finanzminister angekündigten Sparmaßnahmen stellte Vizekanzler Schüssel laut "Kurier" vom 1. Dezember 1999 die Notwendigkeit der ohnehin geringfügigen Pensionserhöhungen als auch die Gehaltserhöhungen der öffentlich Bediensteten in Frage.++++

"Schüssel hat vor lauter Taktieren um das Kanzleramt offenbar die Probleme der Menschen in Österreich völlig aus den Augen verloren", meinte Holzer.

Noch bei den Gehaltsverhandlungen am 26. November 1999, bei denen Finanzminister Edlinger seine Sparpläne bekannt gegeben hatte, wurden die vom ÖVP-Vertreter BM Molterer zustimmend zur Kenntnis genommen.

"Schüssel sollte nicht die mangelnde Koordination in der Bundesregierung beklagen", empfiehlt Holzer, "sondern für einen ausreichenden Meinungsaustausch in der ÖVP-Regierungsmannschaft sorgen".

FSG, 1. Dezember 1999 Nr. 96

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Richard Holzer
Tel. 0664/300 65 01

FSG in der GÖD

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGS/NGS