Schöggl zu Edlingers Sparplänen: Gefahr für Wissenschaft und Forschung

Wien, 1999-12-01(fpd) - Nach dem Eingeständnis einer verfehlten Budgetpolitik von Finanzminister Edlinger bestehe höchste Alarmstufe für den Wissenschafts- und Forschungsbereich, meinte heute der freiheitliche Technologie- und Forschungssprecher DI Leopold Schöggl. Österreich, derzeit ohnehin Schlußlicht bei Forschungsausgaben, könne sich eine weitere Reduktion der Forschungsausgaben nicht mehr leisten. Die mit hohen Idealen und Leistungswillen ausgestatteten Forscher würden durch den "Ermessensausgaben-Erlass" verunsichert und demotiviert. Die Kontinuität von längerfristig angelegten Forschungsprojekten sei somit gefährdet. ****

Forschungswillige Unternehmer, die sich Hoffnungen auf Förderungen ihrer zumeist hervorragenden Projekte machen, würden durch Edlingers "Ermessensausgaben-Erlass" noch weiter verunsichert. "Allein der Gedanke, Forschungsausgaben zu kürzen ist unentschuldbar, denn hier soll wieder einmal auf Kosten der Zukunft gespart werden", so Schöggl, der Finanzminister Edlinger aufforderte, die ohnehin spärlichen Forschungsmittel aufrecht zu erhalten, um insbesondere derzeit laufende Projekte nicht zu gefährden bzw. abbrechen zu müssen. "Beim Bereich Forschung- und Entwicklung geht es um die Zukunft", schloß Schöggl. (Schluß)

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