Mehl- und Brotpreiserhöhung zu erwarten

Geringe Mehlausbeute aus der Getreideernte 1999

PWK - Sowohl die österreichischen Mühlen als auch das Bäckergewerbe sind zur Zeit mit einer äußerst angespannten Kostensituation konfrontiert, die mit einer Anhebung der Preise für Mahlprodukte und Backwaren rechnen lässt. ****

Die Ursache dafür liegt in der schlechten heurigen Getreideernte. Wie die Bundesinnung der Müller bekannt gibt, zeigt die Ernte 1999 eine wesentlich schlechtere und unausgeglichene Getreidequalität, wodurch sich die Mehle deutlich verteuern. Die Mühlen müssen daher mit einer weiteren Belastung ihrer ohnehin nicht kostendeckenden Spanne rechnen. Um nicht noch weitere betriebliche Substanz zu verlieren, ist es daher notwendig, die Kalkulationen und Abgabenpreise neu zu überprüfen. "Da Rationalisierungsmöglichkeiten weder bei Mühlen noch bei den Mischfuttererzeugern gegeben sind, muss erwartet werden, dass in nächster Zeit die Abgabepreise für Mahlprodukte sowie Futtermittel erhöht werden", so die Bundesinnung.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftskammer Österreich
Bundesinnung der Müller
Tel. 01/50105 DW 3650

Herr Robert Skoumal

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK/SCHLUß