Hotline für den freien Sonntag im Handel: 0800/20 20 01

Linz (AKO) Der arbeitsfreie Sonntag im Handel ist in Gefahr.
Und das, obwohl die Mehrheit der Beschäftigten und der Konsumenten gegen die Sonntagsöffnung ist. Arbeiterkammer und Gewerkschaft rufen alle Beschäftigten aus dem Einzelhandel dazu auf, gemeinsam mit den Interessenvertretern für den freien Sonntag zu kämpfen. Es wurde eigens eine Hotline eingerichtet.

Die Sonn- und Feiertage dürfen nicht zu gewöhnlichen Werktagen werden. Das ist nicht nur ein wichtiger Eckpfeiler der Arbeitszeitpolitik von Arbeiterkammer und Gewerkschaft, sondern
auch der Wunsch der überwiegenden Mehrheit der
Handelsangestellten.

Unter dem Motto "Gemeinsam für den freien Sonntag" werden deshalb in diesen Tagen alle Handelsangestellten in Oberösterreich aufgefordert, ein Zeichen dafür zu setzen, dass ihnen der freie Sonntag wichtig ist. Die Gewerkschaft der Privatangestellten hat dafür eine Telefon-Hotline eingerichtet.

Unter der Nummer 0800/20 20 01 können alle Handelsangestellten zum Ortstarif anrufen und ihre Meinung zur Sonntagsarbeit abgeben. Die Hotline für den freien Sonntag ist von 30.11. bis 3.12.99 von
8 bis 19 Uhr und am 4.12.99 von 8 bis 13 Uhr erreichbar.

Schon jetzt sind viele Handelsbeschäftigte unzufrieden mit den Arbeitszeiten. Das ergab eine Studie der Arbeiterkammer Oberösterreich. Vor allem Frauen geben an, Beruf und Familie nur schwer vereinbaren zu können. Vielen von ihnen bleibt pro Monat
nur ein oder gar kein freier Samstag mehr. Kein Wunder, dass 96 Prozent von ihnen sagen: Der Sonntag muss frei bleiben!

Durch die Öffnung der Läden am 8. Dezember, dem Feiertag vor Weihnachten, ist bereits ein massiver Vorstoß zur völligen Freigabe der Öffnungszeiten erfolgt. Durch eine Öffnung der Läden an Sonn- und Feiertagen entstehen aber keine zusätzlichen Arbeitsplätze und auch keine höheren Umsätze. Und wenn der Sonntag zum normalen Arbeitstag wird, entfallen auch die Wochenendzuschläge.

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