Holzmann-"Rettung": Kleine Unternehmen kommen zum Handkuss

Lahofer: "Aus billigem Populismus werden Milliardenbeträge zum Fenster rausgeworfen, die Kleinen lässt man sterben"

PWK - Die Rettung des Frankfurter Baukonzerns Holzmann ist für das österreichische Baugewerbe ein gelungenes Beispiel, wie sich progressive Politiker die Marktwirtschaft vorstellen. "Gegen alle Marktgesetze werden im Sinne eines "billigen" Populismus Milliardenbeträge zum Fenster hinausgeworfen oder in sinkende Schiffe gepumpt. Dies alles, um vordergründig Arbeitsplätze zu sichern. Real werden aber die Arbeitsplätze in jenen gesunden und seriös arbeitenden Betrieben durch die mit solchen Maßnahmen verbundene Verzerrung des Wettbewerbs zerstört" warnt Johannes Lahofer, Bundesinnungsmeister der Baugewerbe. Zum Handkuss, so Lahofer weiter, kämen jene klein- und mittelständischen Unternehmen, die flächendeckend die Bevölkerung mit Bauleistungen versorgen, Arbeitsplätze zur Verfügung stellen und seriös kalkulieren. ****

"Diesen Unternehmen helfen in Österreich kein Bundeskanzler, auch kein Wirtschaftsminister und schon gar nicht die Banken wenn sie rigoros und ohne Gnade den Kredithahn zudrehen", ist Lahofer Überzeugt. Dieses marktfremde Verhalten erinnere an nicht allzu ferne Zeiten in Österreich, als man nach dem Motto "lieber Schulden als Arbeitslose" sich schließlich beide Übel einhandelte, indem monströse Summen in defizitäre Industriekolosse gepumpt wurden.

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