Höhere Mindestpreise für Strom aus erneuerbaren Energieträgern

Wien, (OTS) Mit 1. Dezember tritt die vom Wiener Landeshauptmann Dr. Michael Häupl erlassene Verordnung in Kraft, die die Preise für die "Einlieferung elektrischer Energie aus Anlagen in Wien, die auf Basis bestimmter erneuerbarer Energieträger betrieben werden", regelt. Diese Verordnung, die höhere Mindestpreise für Strom aus erneuerbaren Energieträgern regelt, wurden heute, Dienstag, in der "Wiener Zeitung" veröffentlicht.

Die Verordnung bezieht sich auf das Elektrizitätswirtschafts-und Organisationsgesetz (ElWOG) bzw. das Wiener Elektrizitätswirtschaftsgesetz 1999 (WElWG) und auf die darin als besonders förderungswürdig angeführten Stromerzeugungsanlagen. Das sind solche, die mit fester oder flüssiger heimischer Biomasse, Bio- Deponie- oder Klärgas, geothermischer Energie, Wind- oder Sonnenenergie betrieben werden.

Die neuen Mindestpreise im Bundesland Wien liegen über den derzeitigen Vergütungen und zwar um

o +65 bis +90 Prozent bei Strom aus fester oder flüssiger

heimischer Biomasse (Kraft-Wärme-Kopplung) oder geothermischer Energie
o +20 bis +40 Prozent für Strom aus Bio-, Deponie- oder Klärgas
o +20 bis +30 Prozent für Strom aus Windkraft,
o +69 Prozent für Strom aus Sonnenenergie (Fotovoltaik).

Die unterschiedlichen Tarifhöhen ergeben sich aus der Verfügbarkeit der Energiequellen und der Wertigkeit des elektrischen Stroms, die je nach Jahres- und Tageszeit unterschiedlich ist. Es wird dabei zwischen Sommer- und Wintermonaten bzw. Hoch- und Niedertarifzeit (unterschiedlich je nach Tageszeit und Wochentag) unterschieden.****
(Schluss) red/hrs

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