Musikberieselung in der Innenstadt: Kritik der Standlbetreiber ist anmaßend

Wirtschaftsbund weist Kritik an Weihnachts-Marketing-Aktionen scharf zurück

Wien (ÖVP-Klub) "Seit Jahren macht der Wirtschaftsbund Wien 1 auf die unhaltbare Situation aufmerksam, daß die Weihnachtsdekoration der Wiener City, Hauptanziehungspunkt für tausende Wientouristen in der Vorweihnachtszeit, alleine von den Kaufleuten bezahlt werden muß", erklärte heute VP-LAbg. Alexander NEUHUBER, selbst auch Wirtschaftsbundobmann der Wiener Innenstadt.***

"Die Gemeinde muß endlich ihre Verantwortung erkennen, daß sich Weihnachtsatmosphäre nicht alleine in einem Adventmarkt vor dem Rathaus erschöpfen kann", so NEUHUBER.
Wolle Wien als Einkaufsstadt weiter wettbewerbsfähig bleiben, müßte man, ähnlich wie etwa in Paris, auch für ansprechende Beleuchtung und zeitgemäße Dekoration sorgen.
"Ein weiteres Problem stellt für alteingesessene Innenstadtkaufleute", so der Wirtschaftsbundobmann weiter, "die Verstandelung, die sich nicht zufällig auf Verschandelung reimt, dar."

Es sei mehr als anmaßend, daß gerade Standlbetreiber, die ja quasi nur Gäste in der Innenstadt sind, begrüßenswerte Aktionen der Innenstadtkaufleute, wie die Musikberieselung am Graben, kritisieren. "Wenn sie schon vom Weihnachtsgeschäft der City profitieren, dann sollen sie in Zukunft auch ihren Beitrag für Werbemaßnahmen leisten." Nur wer mitzahle, könne auch mitbestimmen.
"Natürlich kann über Geschmack auch beim Weihnachtsmarketing streiten", meint NEUHUBER weiter. Man werde sicherlich, für die Zukunft evaluieren, wie die heuer
erstmals durchgeführte Musikberieselung bei den Adressaten, sprich Konsumenten, angenommen wurde.

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