ÖH Härtefonds: Ministerium gegen Aufweichung der Richtlinien

Härtefonds können aufgrund der derzeitigen Richtlinien nicht ausgeschöpft werden

Wien (OTS)- Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wissenschaft und Verkehr hat die Österreichische Hochschülerschaft Sozialfonds eingerichtet, um Studierende in sozialen Notsituationen zu unterstützen. Derzeit können die Fonds, aufgrund der strengen Richtlinien, nicht ausgeschöpft werden. "Es haben immer weniger Studierende Anspruch auf die Gelder. Das Bundesministerium unterstützt aber die Forderung der ÖH nicht, die soziale Treffsicherheit zu erhöhen", bedauert ÖH Vorsitzender Martin Faißt. Durch die Lockerung der Richtlinien hätten mehr Studierende Anspruch auf Unterstützung und die zur Verfügung stehenden Geldmitteln könnten ausgeschöpft werden. "Die ÖH wird weiter mit dem Ministerium verhandeln und sich für eine Änderung der Richtlinien einsetzen", so Faißt

Härte-, Wohnbeihilfe-, Kinderfond- und Kindergartenfonds bieten derzeit Möglichkeiten der Unterstützung. Ziel ist es mit Geldbeträgen bis zu öS 15 000,- soziale Notsituationen der Studierenden zu überbrücken.
"Die Studierenden der Pädagogischen Akademien sind derzeit noch gänzlich ausgeschlossen, da sich das Unterrichts- und das Wissenschaftsministerium bis jetzt nicht darauf einigen können wer für die finanziellen Mittel aufkommt", bemängelt der ÖH Vorsitzende.

Die Fonds sind zu zwei Dritteln aus Geldern der ÖH finanziert, dass restliche Drittel wird vom Ministerium für Wissenschaft und Verkehr zur Verfügung gestellt. Ohne Zustimmung des Ministeriums, kann die ÖH aber die Richtlinien nicht ändern.

Jährlich werden zirka 800 Anträge gestellt, von denen im Schnitt 200 positiv beantwortet werden. "Der derzeitige Zustand ist für die ÖH nicht akzeptabel, vor allem wird die Einbindung der Pädak-Studierenden in die Richtlinien gefordert. Es ist nicht einsichtig, dass sie als Mitglieder der ÖH von den Fonds ausgeschlossen werden", schließt Faißt.

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