Maderthaner zu Gesprächen mit EU-Kommissaren in Brüssel

Wirtschaftskammer Österreich betreibt mit weitverzweigtem "Brüssel-Netz" forcierte Interessenvertretung auf EU-Ebene

PWK - Wirtschaftskammer-Präsident Leopold Maderthaner ist heute, Montag, zu einer zweitägigen Reise nach Brüssel aufgebrochen. Am Programm stehen Gespräche mit den EU-Kommissaren Erkki Liikanen und Günter Verheugen sowie mit EU-Parlamentariern. Mit Liikanen, dem EU-Kommissar für Unternehmen und Informationsgesellschaft, sollen vor allem Verbesserungen der Rahmenbedingungen für Klein- und Mittelbetriebe sowie des Tourismussektors erörtert werden. Im Gespräch mit EU-Kommissar Verheugen wird Maderthaner auf die österreichische Position zur EU-Erweiterung eingehen und die spezielle Situation sowie geplante Abfederungsmaßnahmen Österreichs -als direkt an Erweiterungskandidaten angrenzendes Land - erläutern. ****

Zusammentreffen wird der Wirtschaftskammer-Präsident auch mit ehemaligen WKÖ-Mitarbeitern, die direkt von der Kammer in zum Teil sehr einflussreiche Funktionen in der Europäischen Kommission bzw. anderen EU-Institutionen gewechselt sind. Diese inzwischen 20 Ex-WKÖ-Mitarbeiter sind Teil eines sukzessive aufgebauten "Brüssel-Netzes" der Wirtschaftskammer Österreich.

Die Netz-Zentrale stellt das EU-Büro der WKÖ mit inzwischen 10 Mitarbeitern dar, das als erster österreichischer Sozialpartner-"Arm" bereits 1989 in Brüssel eröffnet wurde. Von hier aus werden alle wirtschafts- und handelspolitischen Agenden der einzelnen EU-Institutionen beobachtet und das entsprechende österreichische Interesse eingebracht. Als wichtigste Anlaufstelle und Informationsquelle für Österreichs Unternehmen in EU-Belangen informiert das Büro unter anderem über EU-Drittstaatenförderungen und damit verbundene Geschäftsmöglichkeiten für österreichische Firmen, hilft bei der Einreichung von Förderprojekten und bei der Suche nach Kooperationspartnern.

Neben der Vertretung der WKÖ in der Ständigen Vertretung Österreichs bei der EU, sind die Wirtschaftskammer bzw. ihre Fachorganisationen Mitglied in 256 europäischen Verbänden, über die parallel ebenfalls österreichische Wirtschaftsinteressen durchgesetzt werden können. Auf sektorübergreifender Ebene ist dabei die UEAPME (Union des Handwerks und der KMUs) als Arbeitgeberverband von besonderer Bedeutung sowie die Eurochambres und der Europäische Handelsverband Eurocommerce.

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