Keusch: NÖ-Tourismuskonzept bedarf Ende der schwarzen Verhinderungspolitik

Viele Projekte werden durch Bürokratismus und Raumordnung verunmöglicht

St. Pölten (SPI) – "LH Pröll und Tourismuslandesrat Gabmann haben vor kurzem ein neues ‚Kursbuch Tourismus NÖ‘ vorgestellt, das Niederösterreich als ‚Land des Genießens‘ profilieren soll. Aber wirkliche Impulse, die auch zur Schaffung Tausender Arbeitsplätze beitragen würden, werden nach wie vor verhindert. Ziel eines sinnvollen Tourismuskonzeptes sollte es doch sein, Touristen ins Land zu bringen und damit den Fremdenverkehr zu beleben. Zukunftsweisende Initiativen, wie zum Beispiel die Stronach-Projekte, die Therme Payerbach, die Seminarpyramide in
Traiskirchen oder der Westernpark Wöllersdorf, die einen hohen Besucherzustrom auch aus anderen Ländern garantieren würden, werden jedoch aus unterschiedlichen Gründen von der ÖVP-NÖ verhindert”, so die Kritik von SP-Tourismussprecher LAbg. Eduard Keusch.****

Dieses Verhalten der ÖVP ist umso verwunderlicher, als die Ressortverantwortlichen ja dezidiert erwähnten, daß Niederösterreich vor allem im Bereich der Tagesausflügler und Kurzurlauber einen ganz besonderen Stellenwert besitzt. Der Pferdesportpark oder die Erlebniswelt sind klassische Tagesziele
und würden alleine rund 3000 Arbeitsplätze bringen. Dies wäre der längst fällige Aufschwung für den darniederliegenden Arbeitsmarkt in den Regionen. Wirtschaftsexperten gehen davon aus, dass in den Umlandgemeinden weitere sechs- bis siebentausend Arbeitsplätze bei den Zulieferern, Service- und Dienstleistungsbetrieben entstehen würden. "Wenn man noch die Arbeitsplätze der anderen Projekte und die Besucher aus den umliegenden Bundesländern dazurechnet, würde dies in Niederösterreich einen ungeahnten Aufschwung im Rahmen der Freizeitwirtschaft zur Folge haben”, so Labg. Keusch weiter.

"Wir Sozialdemokraten stehen dafür, dass sämtliche Projekte strengsten Kriterien unterliegen und beständig überwacht werden. Wir müssen aber besonders das Wohl Niederösterreichs Bürgerinnen und Bürger über alle parteipolitische Dünkel stellen und an einem Strang ziehen. Es wäre sicher am besten, Niederösterreich zuerst als das Land mit der niedrigsten Arbeitslosenrate zu profilieren – denn dann erst ist reueloser Genuss möglich”, schließt der SP-Politiker.
(Schluss) sk/fa

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