Muzik: Ohne zentrale Preisfestsetzung durch Wirtschaftsminister Farnleitner keine günstigen Benzinpreise

Dirnbergers Parteikollegen sitzen in den Vorständen der Ölkonzerne

St. Pölten, (SPI) - Als "typisches Ablenkungsmanöver in altbekannter ÖVP-Manier" bezeichnete der Verkehrssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Hans Muzik heutige Aussagen von AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger zu den hohen Treibstoffpreisen in Österreich. Einzig und allein ÖVP-Wirtschaftsminister Johannes Farnleitner haben es die Österreicher zu verdanken, dass die Benzinpreise in Österreich seit Jahren zu den höchsten der EU zählen. Seit Jahren fordern die Sozialdemokraten eine Senkung der Benzinpreise, beinahe ebenso lange gibt es entsprechende Studien
und Untersuchungen verschiedener Institutionen, die von einem völlig ungerechtfertigten Griff der Mineralölkonzerne in die "Brieftaschen” der Autofahrer sprechen.****

Der verantwortliche VP-Wirtschaftsminister weigert sich nämlich ebenso seit Jahren, eine amtliche Preisfestsetzung einzuführen. Auch Niederösterreichs Landesverkehrsreferent Erwin Pröll ist aufgefordert, endlich die Interessen der niederösterreichischen Pendler und Autofahrer zu vertreten und bei seinem Parteikollegen Farnleitner die dringend notwendige amtliche Preisfestsetzung einzufordern. "Warum sich die verantwortlichen VP-Politiker allerdings zieren, liegt auf der Hand. Es sind vor allem ihre Parteigänger, die in den Vorstandsetagen der Mineralölkonzerne sitzen und damit vom hohen Spritpreis profitieren. Offenbar zählen für Farnleitner und Pröll die Interessen der Konzerne mehr als die Brieftaschen der Landesbürger”, so Abg. Muzik abschließend. (Schluss) fa

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