Öllinger: Karenzgeld - ab 2000 ein Laib Brot mehr pro Monat

Grüne: Den Frauen drohen nun 33 S Karenzgeld-Erhöhung

Wien (OTS) - "Nachdem das Karenzgeld von 1990 bis 1998 real um
rund 11 Prozent gesunken ist, droht den Frauen im Jahr 2000 nun die blanke Verhöhnung. Mit der Koppelung der Karenzgelderhöhung an die Pensionen bedeuten die 0,6 Prozent beim Karenzgeld ganze 33 S. Damit schenken SPÖ und ÖVP den Frauen ein Laib Brot pro Monat. Das ist die traurige Wirklichkeit und das erschreckende Ergebnis einer fruchtlosen Karenzgelddebatte, denn während die Regierung bei den Niedrigstpensionen einen Mindestbetrag von 200 S verhandelt hatte, ist ein solcher Sockelbetrag bei der Karenzgelderhöhung nicht beabsichtigt", erklärt der Sozialsprecher der Grünen Karl Öllinger.

"Damit setzen SPÖ und ÖVP einen weiteren Affront gegenüber den Frauen, auf deren Rücken einmal mehr die Spar- und Konsolidierungspolitik der Bundesregierung ausgetragen wird. Offensichtlich ist die amtierende Frauenministerin schon auf Job-Suche, denn sonst hätte sie in den letzten Tagen Zeit und Anlass genug gehabt, um laut aufzuschreien und Konsequenzen im Ministerrat zu setzen, so Öllinger, der namens der Grünen eine sofortige Karenzgelderhöhung auf 6.000 und eine Folgeerhöhung auf 8.000 S fordert. "Der FLAF ist kein Sparstrumpf in dem kein Milliardenguthaben anzuhäufen ist, sondern hat den Frauen und Familien zugute zu kommen. Andernfalls kann man über die sofortige Reduzierung der Lohnnebenkosten verhandeln", schließt Karl Öllinger. ß

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